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Getränkeeinzelhandel erwirtschaftet Plus im ersten Quartal

Die dem Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE) angeschlossenen 24 operativ tätigen Mitglieder konnten trotz reduzierter Marktanzahl den Umsatz im ersten Quartal 2020 um knapp 53 Mio. Euro zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum steigern, wie der Verband berichtet. Dies entspreche einem zweistelligen Wachstum von über 11 Prozent.

Dass der Getränkeeinzelhandel von der Corona-Krise habe profitieren können, vermeldete das Statistische Bundesamt tatsächlich bereits bei der Veröffentlichung der Februarumsätze der Gesamtbranche, obwohl das ganze Ausmaß der Pandemie zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht absehbar gewesen sei. Demnach habe der Getränkeeinzelhandel in besagtem Monat ein reales Plus von 4,6 Prozent bzw. nominal 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet. Ein Grund hierfür sei zwar auch, dass der Februar im Schaltjahr 2020 25 Verkaufstage zählte, und somit einen mehr als im Vergleichsmonat 2019.

Gewichtiger sei laut Statistischem Bundesamt aber die Tatsache gewesen, dass die aufkeimende Corona-Krise das Kaufverhalten der Menschen beeinflusst habe: Güter des täglichen Bedarfs wären demnach besonders beliebt. Ein Trend, der sich im März und auch im April weiter fortgesetzt bzw. noch verstärkt habe – vor allem der Absatz von Mineralwässern habe dabei deutlich angezogen.

Es sei davon auszugehen, dass sich das Kaufverhalten trotz der Corona‐Lockerungen inkl. der eingeschränkten Wiederaufnahme des Gastronomiebetriebes auf absehbare Zeit nicht grundlegend ändern werde, so die Einschätzung des Verbands.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Sommermonate dürfte das Thema der möglichst zügigen Leergutrückführung und damit verbundenen Warenverfügbarkeit folglich ein besonders „heißes“ werden. Eine Empfehlung laute demnach, die bereits intensivierte Sensibilisierung der Konsumenten durch Hinweise im Handel bzw. entsprechende Schilder am POS fortzuführen.