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Zoiglbier wird bayerisches immaterielles Kulturerbe

Die Oberpfälzer Zoiglkultur als lebendige Tradition in Bayern wurde in das Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Das gab der bayerische Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle am Dienstag in München bekannt.

Besonders für die Oberpfälzer Zoiglkultur sei das gemeinschaftliche Brauen im lokalen Kommunbrauhaus und den durch die tradtionell geringen Produktionsmengen bedingten temporären Ausschank und Konsum des handwerklich gebrauten Bieres in wechselnden Lokalitäten. Das Kommunbrauwesen und die Zoiglkultur in der Oberpfalz lassen sich bis ins Jahr 1415 zurückverfolgen.

Daneben wurden elf weitere lebendige Traditionen, Bräuche und Handwerkstechniken, die das Leben und die Gesellschaft in Bayern überregional prägen in das Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen, darunter das Augsburger Friedensfest, das Drechslerhandwerk und die Agnes Bernauer Festpiele in Straubing.