BREWING AND BEVERAGE INDUSTRY INTERNATIONAL

Fachmagazin International



Globalisierung funktioniert nicht nur via Internet: In unserem englischsprachigen Fachmagazin BREWING AND BEVERAGE INDUSTRY INTERNATIONAL behandeln wir die speziellen Fragen und Anliegen der Branche, die auch über die Grenzen Deutschlands hinaus von Bedeutung sind.

Weltweit wird das Magazin in knapp 180 Ländern verbreitet, die Gelegenheit, wichtige Informationen aus den Bereichen Technologie, Verpackung, Inhaltsstoffe usw. rund um den Globus zu schicken.

Mit der redaktionellen Kompetenz der beiden etablierten Fachmedien BRAUINDUSTRIE und GETRÄNKEINDUSTRIE im Hintergrund liefert das Redaktionsteam der BREWING AND BEVERAGE INDUSTRY INTERNATIONAL weltweit vor Ort recherchierte Berichterstattung.

 

News

Verbände nehmen Sprudler unter die Lupe: Ökovorteile und Spareffekte zweifelhaft und unbelegt

Sprudelgeräte liefern kein Mineralwasser, schonen nur in bestimmten Fällen den Geldbeutel und können ihren Umweltvorteil nicht klar belegen. Zu diesem Schluss kommen der Verband Pro Mehrweg, der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) und der Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE), die die Argumente untersucht haben, mit denen die Geräte empfohlen werden. So ist etwa die Vorstellung weit verbreitet, die Geräte würden einen Ersatz für natürliches Mineralwasser bieten und seien eine umweltfreundliche Alternative. Dem stellt Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand von Pro Mehrweg e.V., das Fazit der Analyse entgegen: „Wer Wert auf das Naturprodukt Mineralwasser und auf nachhaltig produzierte Erfrischungsgetränke legt, greift am besten zu regional abgefüllten Produkten in Mehrwegflaschen."

Es seien drei Mythen, die den „Hype“ um Sprudelgeräte anheizen würden. Mythos eins sei, dass Sprudelgeräte Mineralwasser liefern würden. Sprudler können jedoch lediglich Leitungswasser aufsprudeln. Leitungswasser ist jedoch ein technisches Produkt, das aufbereitet werden muss, um einwandfrei in die Haushalte zu gelangen, um dort unbedenklich konsumiert werden zu können. Hierzu seien, so Guder, in der deutschen Trinkwasserverordnung mehr als 100 Inhaltsstoffe zugelassen. Zusätzlich lauerten Gefahren in den Hausleitungen und bei den Füllbehältern der Geräte. Wenn diese nicht einwandfrei gewartet bzw. gereinigt seien, könne hier einwandfreies Leitungswasser mit Keimen belastet werden. Natürliches Mineralwasser sei hingegen ein Naturprodukt, das unverändert an der Quelle in Flaschen abgefüllt werde, um so in der ursprünglichen, natürlichen Qualität zum Verbraucher zu gelangen.

Mythos zwei laute, dass das Wasser aus Sprudelgeräten umweltfreundlicher sei als der Konsum von Mineralwasser aus Flaschen. Hierfür fehlten jedoch nach Einschätzung der Verbände bislang klare Belege für den deutschen Markt. Häufig sei das Argument anzutreffen, dass sich mit Sprudlern der Gebrauch von Einwegflaschen einsparen ließen. „Das können Verbraucherinnen und Verbraucher einfacher haben, indem sie zu Mehrwegflaschen greifen“, erläutert Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand des BV GFGH.

Kritisch sieht Andreas Vogel, Vorstand des VDGE, auch die neuerdings auf den Markt kommenden Sirupe zur Herstellung von Erfrischungsgetränken. „Ganz abgesehen von der Qualitätsfrage entsteht hier außerdem eine neue Kategorie Verpackungsmüll, der nicht einmal in den Verwertungskreislauf gängiger Getränkeverpackungen integriert ist.“

Mythos Nummer drei laute, dass die Sprudelgeräte den Geldbeutel schonen würden. Modellrechnungen der Verbände zeigen jedoch, dass gerade die gängigsten Geräte beim Verbrauch im Vergleich zu günstigen Mineralwässern keinen Vorteil bieten. Werde der Anschaffungspreis für ein Sprudelgerät hinzugerechnet, könne der Preis pro Liter bei dem eines gängigen Markenmineralwassers liegen.

Guder kommt daher zu dem Fazit „Es ist erstaunlich, wie unkritisch Werbebotschaften als Wahrheiten übernommen werden. Es gilt jedoch: Mineralwasser gibt es nicht auf Knopfdruck und umweltfreundlicher Genuss funktioniert mit den bewährten Mehrwegsystemen." Und für die Verbraucher, die ungern Kästen tragen, hat Guder noch folgenden Tipp: „Heimdienste für die Getränkelieferung sind in den Strukturen des Getränkefachgroß- und Getränkeeinzelhandels seit Jahrzehnten etabliert. Sie erfreuen sich zur Zeit wieder mit vielen Angeboten für eine Lieferung direkt ins Haus oder Büro wachsender Beliebtheit. Wird so beim Handel vor Ort bestellt, stärkt das zusätzlich die regionalen Strukturen der deutschen Getränkewirtschaft."


Mediadaten

Mediadaten 2021 (englisch)

Download

Termin- und Themenplan 2021 (englisch)

Download

Mediakit Newsletter 2021

Download

Team

Dr.-Ing. Klaus Krammer
Geschäftsführung

+498261999310

Sandra Wulkan
Verlagsleitung

+498261999150

Christoph Seifried
B.Eng. für Brau- und Getränketechnologie
Redaktion

+498261999317

 

Sabine Reggel
Media-Beratung

+498261999338

 

Susann Winterhoff
Vertrieb/Abonnement

+498261999455

Barbara Onischko
Redaktionsassistenz

+498261999325

 

Service

Probeheft anfordern

Sie bevorzugen Print?
Hier gibt’s Ihr Probeexemplar.

zur Bestellung

Freshly bottled (EN)

Der Newsletter mit Fokus auf die internationle Getränkebranche.

zur Anmeldung

Stellenbörse

Wer sucht wen wofür?
Wir sagen es Ihnen.

Anzeigen

Fachzeitschriftenarchiv

Sämtliche Artikel zum Lesen oder Herunterladen – kostenlos.

zum Archiv

Branchenposter

Die Märkte in Zahlen. Alles auf einen Blick – zum Aufhängen.

Download

Bezugsquellen

Gesuchtes Produkt:

 

Bildungsinstitut

American Distilling Institute

PO Box 577
Hayward , CA 94541

001/510/886-7418

www.distilling.com

Consulting

First Key Consulting Inc.

Oceanic Building

1066 West Hastings St., Suite 2300
Vancouver, B.C., V6E 3X2 CANADA

001/604/273-8884

info@firstkey.com
www.firstkey.com

Deckel- und Dosenzuführanlagen

Gassner GmbH

Verpackungsmaschinen GAMA-Förderanlagen

Steinleiten 39
4890 Frankenmarkt, Österreich

00 43 / 76 84 / 85 0 10
00 43 / 76 84 / 85 0 19

Engineering und Consulting

BeerBev LLC

328 Crandon Blvd.
Key Biscayne, FL 33149 (USA)


Fruchtsäfte und Saftkonzentrate, Fruchtpürees und Püree-Konzentrate

Bayernwald Früchteverwertung KG

Schwanenkirchner Str. 28
94491 Hengersberg

0 99 01 / 18 - 0
0 99 01 / 18 - 175

Hopfen - Hopfenprodukte

HVG

Hopfenverwertungsgenossenschaft e.G.

Kellerstraße 1
85283 Wolnzach

0 84 42 / 95 71 - 00
0 84 42 / 95 71 - 69

Hopfen - Hopfenprodukte

BarthHaas GmbH & Co. KG

Freiligrathstr. 7/9
90482 Nürnberg

+49 911 54890
+49 911 5489330

Malz

Palatia Malz GmbH

Kurfürsten-Anlage 52
69115 Heidelberg

0 62 21 / 64 66 - 0
0 62 21 / 64 66 - 99

Pumpen

Packo Pumps

Cardijnlaan 10
8600 Diksmuide - Belgium

+32 51 51 92 80
+32 51 51 92 99

Software

Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH

Karolingerstr. 7B
5020 Salzburg - Österreich

00 43 662 43 10 02 - 0
00 43 662 43 10 02 - 23

Tanks und Behälter

Tanks and Vessels Industries Ltd.

Bankwood Lane Trading Estate
UK-DN11 0PS Rossington, Doncaster,

00 44 / 13 02 86 73 28

sales@tanksandvessels.com
tanksandvessels.com

Verschlussbeschickungsanlagen

Gassner GmbH

Verpackungsmaschinen GAMA-Förderanlagen

Steinleiten 39
4890 Frankenmarkt, Österreich

00 43 / 76 84 / 85 0 10
00 43 / 76 84 / 85 0 19

Wasseraufbereitungsanlagen

EUWA H.H. Eumann GmbH

The World of Water Treatment

Daimlerstr. 2-10
71116 Gärtringen

0 70 34 / 27 5-0
0 70 34 / 27 5-90

info@euwa.com
www.euwa.com

Events

Verbände nehmen Sprudler unter die Lupe: Ökovorteile und Spareffekte zweifelhaft und unbelegt

Sprudelgeräte liefern kein Mineralwasser, schonen nur in bestimmten Fällen den Geldbeutel und können ihren Umweltvorteil nicht klar belegen. Zu diesem Schluss kommen der Verband Pro Mehrweg, der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) und der Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE), die die Argumente untersucht haben, mit denen die Geräte empfohlen werden. So ist etwa die Vorstellung weit verbreitet, die Geräte würden einen Ersatz für natürliches Mineralwasser bieten und seien eine umweltfreundliche Alternative. Dem stellt Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand von Pro Mehrweg e.V., das Fazit der Analyse entgegen: „Wer Wert auf das Naturprodukt Mineralwasser und auf nachhaltig produzierte Erfrischungsgetränke legt, greift am besten zu regional abgefüllten Produkten in Mehrwegflaschen."

Es seien drei Mythen, die den „Hype“ um Sprudelgeräte anheizen würden. Mythos eins sei, dass Sprudelgeräte Mineralwasser liefern würden. Sprudler können jedoch lediglich Leitungswasser aufsprudeln. Leitungswasser ist jedoch ein technisches Produkt, das aufbereitet werden muss, um einwandfrei in die Haushalte zu gelangen, um dort unbedenklich konsumiert werden zu können. Hierzu seien, so Guder, in der deutschen Trinkwasserverordnung mehr als 100 Inhaltsstoffe zugelassen. Zusätzlich lauerten Gefahren in den Hausleitungen und bei den Füllbehältern der Geräte. Wenn diese nicht einwandfrei gewartet bzw. gereinigt seien, könne hier einwandfreies Leitungswasser mit Keimen belastet werden. Natürliches Mineralwasser sei hingegen ein Naturprodukt, das unverändert an der Quelle in Flaschen abgefüllt werde, um so in der ursprünglichen, natürlichen Qualität zum Verbraucher zu gelangen.

Mythos zwei laute, dass das Wasser aus Sprudelgeräten umweltfreundlicher sei als der Konsum von Mineralwasser aus Flaschen. Hierfür fehlten jedoch nach Einschätzung der Verbände bislang klare Belege für den deutschen Markt. Häufig sei das Argument anzutreffen, dass sich mit Sprudlern der Gebrauch von Einwegflaschen einsparen ließen. „Das können Verbraucherinnen und Verbraucher einfacher haben, indem sie zu Mehrwegflaschen greifen“, erläutert Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand des BV GFGH.

Kritisch sieht Andreas Vogel, Vorstand des VDGE, auch die neuerdings auf den Markt kommenden Sirupe zur Herstellung von Erfrischungsgetränken. „Ganz abgesehen von der Qualitätsfrage entsteht hier außerdem eine neue Kategorie Verpackungsmüll, der nicht einmal in den Verwertungskreislauf gängiger Getränkeverpackungen integriert ist.“

Mythos Nummer drei laute, dass die Sprudelgeräte den Geldbeutel schonen würden. Modellrechnungen der Verbände zeigen jedoch, dass gerade die gängigsten Geräte beim Verbrauch im Vergleich zu günstigen Mineralwässern keinen Vorteil bieten. Werde der Anschaffungspreis für ein Sprudelgerät hinzugerechnet, könne der Preis pro Liter bei dem eines gängigen Markenmineralwassers liegen.

Guder kommt daher zu dem Fazit „Es ist erstaunlich, wie unkritisch Werbebotschaften als Wahrheiten übernommen werden. Es gilt jedoch: Mineralwasser gibt es nicht auf Knopfdruck und umweltfreundlicher Genuss funktioniert mit den bewährten Mehrwegsystemen." Und für die Verbraucher, die ungern Kästen tragen, hat Guder noch folgenden Tipp: „Heimdienste für die Getränkelieferung sind in den Strukturen des Getränkefachgroß- und Getränkeeinzelhandels seit Jahrzehnten etabliert. Sie erfreuen sich zur Zeit wieder mit vielen Angeboten für eine Lieferung direkt ins Haus oder Büro wachsender Beliebtheit. Wird so beim Handel vor Ort bestellt, stärkt das zusätzlich die regionalen Strukturen der deutschen Getränkewirtschaft."


Abo

Jetzt die BREWING AND BEVERAGE INDUSTRY INTERNATIONAL bestellen und den Preisvorteil für das erste Bezugsjahr (6 Ausgaben erhalten und nur 4 Ausgaben bezahlen) nutzen:

Erscheinungsweise: 2-monatlich
Sprache: Englisch
Mindestlaufzeit:       1 Jahr / 6 Ausgaben (danach monatlich kündbar)


Print

Für Sie im ersten Bezugsjahr nur:
Inland:   38,52 € (inkl. Porto und 7 % MwSt.)
Ausland: 45,00 € (inkl. Porto, EU: zzgl. 7 % MwSt.)

Regulärer Bezugspreis ab 1.1.2021:
Inland:    54,57 € (inkl. Porto und 7 % MwSt.)
Ausland:  60,00 € (inkl. 15,00 € Porto, EU: zzgl. 7 % MwSt.)


e-Paper

Inland: 37,45 € (inkl. 7 % MwSt.)
Ausland: 35,00 € (EU: zzgl. 7 % MwSt.)


Kombipaket

Für Sie im ersten Bezugsjahr nur:
Inland: 48,51 € (inkl. Porto und 7 % MwSt.)
Ausland: 54,33 € (inkl. 14,00 € Porto, EU: zzgl. 7 % MwSt.)

Regulärer Bezugspreis ab 1.1.2021:
Inland: 69,55 € (inkl. Porto und 7 % MwSt.)
Ausland: 74,00 € (inkl. 14,00 € Porto, EU: zzgl. 7 % MwSt.)


Für Studenten gilt: jeweils 50 % Rabatt.
(Wir benötigen Ihre Immatrikulationsbescheinigung)

 

 

Abo bestellen (ePaper)

Abo bestellen
Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an info(at)sachon.de widerrufen.