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Gute Entwicklung für die bayerische Brauwirtschaft

Mit einer deutlich besseren Absatzentwicklung als der Bund blicken Bayerns Brauer zufrieden auf das Kalenderjahr 2014 zurück, wie der Bayerische Brauerbund heute anlässlich seiner Jahrespressekonferenz verkündete. So habe der Gesamtbierabsatz im In- und Ausland im zurückliegenden Jahr um 3,6 Prozent auf 23,1 Mio. Hektoliter gesteigert werden können. Noch nicht enthalten ist in diesen Zahlen sei der Absatz an alkoholfreiem Bier, das sich zu einem eigenständigen starken Segment im Biermarkt entwickelt habe. Mit einem weiteren Absatzzuwachs von gut 5 Prozent erreiche es in Bayern im Jahr 2014 geschätzte 1,8 Mio. Hektoliter. Besonders beliebt sei den Angaben des Brauerbundes zufolge alkoholfreies Weißbier, auf das rund 80 Prozent der Gesamtmenge entfallen. Unter Einschluss alkoholfreien Bieres produzierte die bayerische Brauwirtschaft somit knapp 25. Mio. Hektoliter. Ein Produktionsvolumen, das zuletzt im Jahr 1995, also vor 20 Jahren erreicht wurde, wie es weiter heißt.Nach den Ursachen dieser positiven Entwicklung gefragt, nannte Friedrich Düll, Präsident des Bayerischen Brauerbundes und Inhaber der Privatbrauerei Düll im unterfränkischen Volkach/ Krautheim, einige Sondereffekte des vergangenen Jahres wie die Fußball-Weltmeisterschaft, den nahezu ausgefallenen Winter 2013/14 und weitere Exporterfolge der bayerischen Brauer. „Den deutlich stärkeren Bierabsatz als Trendwende im Biermarkt zu deuten, wäre jedoch zu früh!“ warnte er.