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Braugersten-Gemeinschaft: Verarbeitungsempfehlung für Amidala und KWS Jessie

Nach bundesweiten Mälzungs- und Brauversuchen im Praxismaßstab hat das Sortengremium der Braugersten-Gemeinschaft die vom Bundessortenamt 2019 zugelassenen Braugerstensorten „Amidala“ (Nordsaat) und „KWS Jessie“ (KWS Lochow) einstimmig zur Verarbeitung empfohlen. Sowohl bei der Verarbeitung zu Braumalz, als auch bei der Bierherstellung erzielten „Amidala“ und „KWS Jessie“ hervorragende Ergebnisse, wie es heißt.

Von den durch das Bundessortenamt im Dezember 2020 neu zugelassenen Braugerstensorten „Brunilda“ und „Firefoxx“ von SZ Ackermann, „Schiwago“ von Nordsaat, „SY Solar“ von Syngenta Seeds, „Medusa“ von Intersaatzucht, „LG Belcanto“ von Limagrain, und „Lexy“ von SZ Breun, wurde die Sorte „Lexy“ in die großtechnischen Praxisversuche der kommenden Vegetationsperiode aufgenommen.

Dr. Georg Stettner, Bitburger Braugruppe und 1. Vorsitzender der Braugersten-Gemeinschaft, betonte, dass neben der von der Brau- und Malzindustrie geforderten, hohen Verarbeitungsqualität ebenso Aspekte der nachhaltigen Produktion von Braugerste in Deutschland aus ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten bei der Sortenwahl immer wichtiger werden.

Die Analysenergebnisse aus den halbtechnischen Mälzungs- und Brauversuchen des Berliner Programms sowie die Ergebnisse der bundesweiten Praxisversuche mit den Sorten „Amidala“ und „KWS Jessie“ stehen auf der Internetseite www.braugerstengemeinschaft.de zur Verfügung.