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Interesse an BONEVA Craftinnovation: FÜR SIE und Getränke Pfeifer beabsichtigen den Erwerb von Anteilen  
Die Unternehmen FÜR SIE, Köln, und Getränke Pfeifer, Chemnitz, beabsichtigen den Erwerb von jeweils einem Drittel der Gesellschaftsanteile an der Firma BONEVA Craftinnovation. „Die bisherige sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem BONEVA-Gesellschafter Bonifatius GmbH und Getränke Pfeifer hat uns von der Tragfähigkeit des gewählten Geschäftsmodells überzeugt. Darüber hinaus hat die Boneva in den vergangenen Monaten einige weitere interessante Ansätze zur Marktbearbeitung entwickelt. Die zukünftigen Gesellschafter der BONEVA Craftinnovation GmbH bringen jeweils Ihre individuellen Stärken in den Bereichen Vermarktung, Digitalisierung, Beschaffung, Logistik und IT ein, um marktkonforme und auf die Zukunft ausgerichtete Angebote sowohl für den Handel als auch die Gastronomie zu platzieren“, fasst Dr. Martin Küssner, Vorstandssprecher der FÜR SIE eG, die Ziele der Gesellschafter zusammen. Udo Pfeifer, geschäftsführender Gesellschafter der Getränke Pfeifer-Gruppe, fügt ergänzend hinzu: „Ich freue mich auf die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der FÜR SIE eG und der Bonifatius GmbH. Nachdem wir bereits sehr erfolgreich mit der Bonifatius GmbH im Bereich der Craftbier-Distribution und dem Import und Vertrieb von internationalen Marken wie Miller Genuine Draft zusammenarbeiten, stellen wir jetzt die Weichen für weiteres Wachstum.“ Neben dem Ausbau des Warengeschäftes in der Getränkekategorie haben die Gesellschafter die Entwicklung und Umsetzung der Digitalstrategie fest im Blick. „Im Laufe der vergangenen Monate haben wir mögliche Zukunftsszenarien diskutiert. Mittlerweile ist eine sehr konkrete Vorstellung darüber entstanden, wie unser gemeinsamer Start in die digitale Zukunft des Warengeschäftes aussehen kann. Hierbei halten wir auch nach sinnvollen Kooperationen Ausschau“, umreißt Frank Maßen, geschäftsführender Gesellschafter der Bonifatius GmbH, den derzeitigen Stand. Der Anteilserwerb steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Die Gesellschaft wird nach erfolgter Genehmigung von den Geschäftsführern Marcus Hessel, Frank Maßen und Torsten Sedat geführt.  
Amtierender Biersommelier-Weltmeister legt selber Hand an  
Unter den strengen Augen von Björn Bleier, Leiter der Versuchsbrauerei der Doemens Academy, braute Sebastian Priller-Riegele seinen Weltmeistersud ein. Es ist ein India Pale Ale geworden, ein ganz besonderer Biertyp aus England, auf den sich Veranstalter wie auch Sponsoren der Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier freuen. Noch gut zwei Monate wird das fertig gebraute Bier in den Lagertanks von Doemens reifen, bis Profi-Verkoster den edlen Tropfen bewerten und genießen können.„Der neue Weltmeister hat den Preis des Verbundes Die Freien Brauer überreicht bekommen und zwar das Brauen eines Weltmeistersudes in einer der Braumanufakturen der Mitgliedsbrauereien. Das Besondere diesmal war jedoch, dass Sebastian Priller-Riegele selber ein Freier Brauer ist und seinen Weltmeistersud schließlich nicht zu Hause brauen sollte. Aus diesem Grund haben wir daraus bei Doemens einen größeren Event gemacht, bei dem uns auch die Sponsoren wie die Weyermann Spezialmanufaktur tatkräftig unterstützt haben“, erklärt Dr. Norbert Vidal, Marketingleiter bei der Doemens Academy, die Hintergründe zum Weltmeistersudbrauen.  
Marketingleitung verläßt GEVA  
Ende Juli wird die bisherige Leiterin Marketing/PR, Britta Haake, das Unternehmen verlassen, um sich neuen Themen zu widmen. Haake hat sich während ihrer 18-jährigen Tätigkeit durch ihre Einsatzbereitschaft und hohe Loyalität um die GEVA verdient gemacht, so GEVA Geschäftsführer Andreas Vogel. Die Geschäftsführung wird diese personelle Veränderung zum Anlass nehmen, eine grundsätzliche strategische Neuausrichtung im Bereich Marketing/PR für die GEVA GmbH & Co. KG in Angriff zu nehmen, heißt es.  
NürnbergMesse Group mit Rekordgewinn  
Bernd A. Diederichs krönt seine 15-jährige Tätigkeit als Geschäftsführer der NürnbergMesse Group mit einer Rekordbilanz für das Jahr 2010: knapp 205 Millionen Euro Umsatz und rund zehn Millionen Euro Gewinn nach Steuern bei einem EBITDA von über 41 Millionen Euro. „Damit haben wir bei Umsatz und Gewinn das mit Abstand beste Geschäftsjahr in der 35-jährigen Geschichte der NürnbergMesse Group erzielt“, freut sich Diederichs über die knapp fünfprozentige Umsatzrendite. Auch die Auslandstochtergesellschaften trugen zum Gewinn bei. „Und das überproportional“, betont Diederichs angesichts eines Auslandsgewinns von über zwei Millionen Euro bei einem Umsatz von fast 12 Millionen Euro allein in den drei Tochtergesellschaften in Brasilien, Nordamerika und China.  
Die Erwartungen der Ernährungsindustrie an "Lebensmittelklarheit"  
Die deutsche Ernährungsindustrie erwartet von dem heute in Berlin von Bundesministerin Ilse Aigner vorgestellten Internetportal "Lebensmittelklarheit" einen substantiellen Beitrag zur Information über Lebensmittel, ihre Kennzeichnung und Aufmachung sowie eine sachliche Plattform zum Dialog. Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), betont jedoch, dass der Verband „nach wie vor den Teil des Internetportals ab[lehnt], in dem konkrete Produkte mit Marke und Firma genannt werden, weil sich Verbraucher subjektiv irregeführt fühlen; es handelt sich nämlich um Lebensmittel, die entsprechend den gesetzlichen Anforderungen gekennzeichnet und aufgemacht, die also völlig legal sind!" Jürgen Abraham weiter: "Niemand darf durch eine öffentliche Zurschaustellung bestraft werden, wenn er sich an Recht und Gesetz hält; ob dies der Fall ist, entscheiden die Kontrollbehörden und letztlich die Gerichte". Daher sei es, so der BVE-Vorsitzende, nicht akzeptabel, wenn eine andere, nicht legitimierte Instanz darüber befindet, ob ein Produkt quasi mit amtlichem Anstrich öffentlich abgewertet wird - mit allen negativen Folgen, bis hin zur Existenzbedrohung für das Unternehmen und seine Arbeitsplätze. Zugleich betont Abraham das große Interesse der Ernährungsindustrie an einer Verbesserung des "Wissens um Lebensmittel" in der breiten Bevölkerung. Insoweit werde die Branche das Informationsangebot des Internetportals unterstützen und sich konstruktiv in einen Dialog mit den Verbaucherorganisationen, die das Internetportal tragen, einbringen.  
Deutscher GFGH-Vorstand Günther Guder Präsident der Europa-Organisation CEGROBB  
Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels e. V., wurde auf der Generalversammlung der europäischen Vereinigung der Getränkefachgroßhandels-Organisationen (CEGROBB) für vier Jahre zum Präsidenten gewählt. Bereits in den letzten vier Jahren war Guder Vizepräsident der CEGROBB und folgt jetzt dem bisherigen Präsidenten im Amt, dem Ende 2010 verstorbenen Philip Schraven aus den Niederlanden. Damit übernimmt zum ersten Mal ein Deutscher auf europäischer Ebene die Koordination und Leitung der Interessenvertretung der acht Mitgliedsorganisationen aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal und der Schweiz gegenüber der EU-Kommission und deren nachgeordneten Dienststellen. Insgesamt repräsentieren die europäischen Getränkefachgroßhandels-Verbände 6.230 Unternehmen mit 82.600 Mitarbeitern, die im Jahr 2010 einen Umsatz von 28,3 Milliarden Euro erwirtschafteten. Die CEGROBB (Communauté Européenne des Associations du Commerce de gros en bières et autres boissons) versteht sich ebenso als Gesprächspartner der international operierenden Getränkeverbände, Brauer und Brunnen, mit denen oft der Schulterschluss gegen die europäische Bürokratie gefordert sei, heißt es weiter.  
Neuauflage „Technologie Brauer und Mälzer”  
Mitte Juli ist die neue, aktualisierte 10. deutsche Auflage des Fachbuchs „Technologie Brauer und Mälzer“ im Verlag der VLB Berlin erschienen. Als besonderes Doppeljubiläum ist dabei zu vermelden, dass in diesem Jahr der Autor Wolfgang Kunze seinen 85. Geburtstag feiert, während sein Buch das Jubiläum des 50-jährigen Bestehens begeht.Mit einer gedruckten Gesamtauflage von etwa 55.000 Exemplaren und Übersetzungen in weitere sieben Sprachen ist „der Kunze“ nach 50 Jahren das Brauereifachbuch mit der weltweit größten Verbreitung. Die neue Auflage bietet auf 1100 Seiten rund 850 Abbildungen.  
Behälterglas liegt weiter im Trend  
Die deutsche Behälterglasindustrie verzeichnet weiterhin einen positiven Aufwärtstrend. Nachdem das Jahr 2010 mit einem Absatzplus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen werden konnte, setzt sich dieser Trend auch im ersten Halbjahr des Jahres 2011 fort. Gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres hat sich der Absatz in Tonnen um 5,6 Prozent gesteigert, meldet das Aktionsforum Glasverpackung. Im Getränkesegment (Einweg und Mehrweg) konnte ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet werden. Besonders der Getränke-Mehrweg-Bereich hat sich positiv entwickelt. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum nahm der Absatz von Januar bis Juni 2011 um 19,5 Prozent zu, heißt es weiter.  
Veltins mit bestem Halbjahresausstoß in der Brauereigeschichte  
Die Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, hat im ersten Halbjahr 2011 nach eigenen Angaben soviel Bier gebraut wie nie zuvor. Der Ausstoß in den ersten sechs Monaten stieg um 6,0 Prozent auf 1,4 Mio. hl. Während die Marke Veltins um 6,5 Prozent zulegte, konnte die Biermixmarke „V+“ ihren nationalen Marktführerstatus im innovativen Sortensegment mit einem Wachstum um 4,2 Prozent zementieren. Dynamisch habe sich auch das Exportgeschäft entwickelt, das in den letzten Jahren rasant zulegt und 2011 nochmals um 6,9 Prozent gewachsen sei.  
Roboter in der Lebensmittelproduktion  
Roboter sind weiter auf dem Vormarsch. Wie die International Federation of Robotics bekannt gab, wurden 2010 weltweit 115.000 Industrieroboter ausgeliefert. Das sind fast doppelt so viele wie 2009, als die Verkäufe krisenbedingt auf dem Tiefpunkt waren. Für 2011 wird ein weiteres Wachstum um 10 bis 15 Prozent erwartet, für die Folgejahre um durchschnittlich fünf Prozent. In Europa wurden im vergangenen Jahr 30.000 Roboter verkauft, davon alleine 13.400 in Deutschland. Zwar sind für das Wachstum größtenteils die Elektronik-, Automobil- und Metallindustrie verantwortlich, die Branche geht aber fest davon aus, dass die Anwendung von Robotern in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie weiter zunehmen wird, heißt es.