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Getränkewissenschaftliches Forschungszentrum der TU München eröffnet

Ein Forschungsneubau, der für Bayern international Alleinstellungsmerkmale sichern soll, wurde seiner Bestimmung übergeben: Das „Internationale Getränkewissenschaftliche Zentrum Weihenstephan“ (iGZW) am TUM-Standort Freising-Weihenstephan verbindet in hochinstallierten Laboratorien die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Expertisen der modernen Getränkewissenschaften. Weltweit einmalig, bildet das Forschungszentrum die gesamte Prozesskette der Getränkeforschung ab – von den molekularbiologischen Grundlagen über biotechnologische Verfahren bis hin zum fertigen Produkt.


„Mit dem Forschungsneubau setzt die TUM ihr internationales Markenprofil in der Brau- und Getränkewissenschaft in eine neue Zukunft fort. Die Forschungsprogrammatik führt die fachlichen Kernkompetenzen mehrerer Lehrstühle interdisziplinär zusammen, und sie nutzt das fruchtbare Umfeld der Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften am TUM-Standort Weihenstephan. Das neue Zentrum hat den Zweck, naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Forschungskulturen an einer gemeinsamen Zielsetzung, dem Getränk als innovativem Lebensmittel, miteinander zu verbinden“,  sagt TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann.

Aufgrund der zentralen wissenschaftlichen Bedeutung beteiligt sich der Bund zu 50 Prozent an der Finanzierung, die 22 Millionen Euro umfasst. Die vom Wissenschaftsrat befürwortete Forschungsprogrammatik der TUM kann künftig auf einer Nutzfläche von 4200 Quadratmetern umgesetzt werden. Die TUM selbst hat rund 1 Million Euro zur apparativen Ausstattung beigesteuert. Der Forschungsneubau basiert auf dem von Präsident Herrmann initiierten Konzept vom 14. März 2008.



Bei der Eröffnung des iGZW: (v.l.) TUM-Vizepräsident Prof. Thomas Hofmann, TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann, Dieter Soltmann, ehem. Mitglied des TUM-Hochschulrats und ehem. Aufsichtsratsvorsitzender der Spaten-Franziskaner-Bräu, Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Alfons Gierl, Dekan der Fakultät Weihenstephan. (Foto: A. Heddergott/TUM)