Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Vodka aus der radioaktiven Sperrzone

Die bislang einzige existierende Flasche des Atomik Vodka (Quelle: Atomik Vodka)

Forscher der Universität Portsmouth haben einen Schnaps aus Getreide gebrannt, das aus der radioaktiv belasteten Sperrzone rund um Tschernobyl stammt, den „Atomik Vodka“. Auch das Wasser für den Vodka, von dem die Forscher bislang eine einzige Flasche hergestellt haben, stammt aus der Sperrzone.

Anders als der Name des Brandes vermuten lässt, gehe vom Atomik Vodka aber keinerlei Gefahr durch radioaktive Strahlung aus. Laut Angaben der am Projekt beteiligten Forschern sei die Radioaktivität des verwendeten Getreides nach dem Destillationsvorgang nicht mehr nachweisbar.

Mit dem Vodka wollen die Forscher zeigen, dass auch landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Sperrzone zu für den Konsum geeigneten Lebensmitteln weiterverarbeitet werden können. Sollte der Vodka in die Massenproduktion gehen, sollen mindestens 75 Prozent der Einnahmen an Gemeinden in den betroffenen Gebieten und den Naturschutz gehen.

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