Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Umzug geplant: Holsten-Brauerei verlegt Braustandort

In enger Abstimmung mit der Stadt Hamburg plant die Carlsberg-Gruppe den Umzug der Holsten-Brauerei von Altona nach Hamburg-Hausbruch, wie es heißt. Am neuen Standort südlich der Elbe soll ein moderner Braubetrieb entstehen. Der Umzug dorthin ist für das erste Quartal 2018 geplant, so die Meldung weiter. Für das freiwerdende Areal in Altona bewarb sich eine Vielzahl von Projektentwicklern, um dort ein Stadtquartier in Mischnutzung zu schaffen.

Der Standort Altona sei für eine industrielle Nutzung in der Größe der Holsten-Brauerei aus verschiedenen Gründen nicht mehr zeitgemäß. Ein Umzug biete Vorteile für die Anwohner, die Stadt und das Unternehmen. Für den sinkenden Bierkonsum in Deutschland sei die Kapazität der Anlagen zu groß. Technisch gesehen sei vieles nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Am alten Standort könne dann dringend benötigter Wohnraum entstehen.

Für den Neubau werde derzeit ein Grundstück in Hamburg-Hausbruch nahe der Autobahn A7 favorisiert. Ein „Letter of Intent“, der die Absicht von Carlsberg zur Übernahme des Areals dokumentiert, sowie eine Anhandgabe der Stadt würden derzeit vorbereitet, um allen Beteiligten die nötige Planungssicherheit bereits vor Abschluss des Erbbaurechts zu ermöglichen. Die Bauzeit für die neue Brauerei soll etwa 70 Wochen betragen.

Der personelle, logistische und technische Aufwand für den Umzug einer so großen Brauerei sei enorm. Carlsberg plant ein erfahrenes internationales Team einzusetzen, das vergleichbare Herausforderungen unter anderem bereits in Kopenhagen und Oslo erfolgreich bewältigt hat.

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