Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

„Ostereier“ aus Beton in Frankens Weingütern

Neben Silvaner aus dem Edelstahl- und Holzfass haben rund ein Dutzend fränkische Winzer auch Betoneier in den Weinkellern stehen. Die rund drei Tonnen schweren und mannshohen Eier sehen aus wie überdimensionale Ostereier – beinhalten jedoch keine Schokolade, sondern fassen rund 900 Liter Wein. Durch ihre Form könne sich der Wein im Betonei frei bewegen. Die Weine, die darin reifen, erhalten dadurch eine besonders ausgeprägte mineralische Struktur, wie es heißt.

Die Betoneier gibt es erst seit rund 2008 in Franken – doch ihre Geschichte geht weit zurück zu den Ursprüngen des Weins: In Georgien verwendet man seither Quevri, große ovale Tongefäße, die vollständig im Boden eingegraben sind, um Wein auszubauen. 

(Foto: Christoph Weiß/Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland)