Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Neumarkter Lammsbräu: Startschuss für dritte Modernisierungsphase

Spatenstich in Neumarkt: Lammsbräu-Inhaber Johannes Ehrnsperger (7.v.l.) und Lammsbräu Logistik-Leiter Günther Membarth (5.v.l.) geben den Startschuss für eine weitere Modernisierungsphase

Mit dem Spatenstich für das neue Logistikzentrum Blomenhof gab Lammsbräu-Inhaber und -Geschäftsführer Johannes Ehrnsperger den Startschuss für eine weitere Modernisierungsphase am Traditionsstandort Neumarkt.

Im Zentrum der Planungen stehen sechs Um- und Neubaumaßnahmen, die den Bio-Betrieb nachhaltig fit für die Zukunft machen sollen. Die Maßnahmen ergänzen die in den letzten beiden Bauphasen 2015/2016 bereits abgeschlossene Errichtung eines neuen Gär- und Lagerkellers, eines neuen Tunnelpasteurs sowie einer umweltschonenden Energiezentrale und sollen in den kommenden drei Jahren abgeschlossen sein. Das Gesamtinvestitionsvolumen liege im zweistelligen Millionenbereich, so die Meldung.

Mit dem zusätzlichen Logistikzentrum sollen die Bedürfnisse von Händlern, Gastronomie und Veranstaltern besser erfüllt werden. Zusätzlich entstehe auch auf dem Brauereigelände eine neue Logistikhalle. Um Wasser und Energieverbrauch zu minimieren werde das Rohrleitungsnetz der Brauerei mit einer Medientrasse neu aufgebaut. Fünf neue Outdoor-ZKGs sollen die Tankkapazitäten um 4.600 Hektoliter erweitern und den Betrieb so noch flexibler aufstellen. Auch der Bau einer zweiten Abfüllanlage soll die Flexibilität erhöhen und die Rüstzeiten bei Produktwechseln minimieren. Im Fokus der Modernisierungen stehe auch die eigene Bio-Mälzerei, die durch neue Technik jährlich 1.300 Tonnen Bio-Malz zusätzlich produzieren soll.

In einem persönlichen Statement nennt Johannes Ehrnsperger die Ziele, die mit den Baumaßnahmen verwirklicht werden sollen: „Wir sichern nachhaltig unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit die Arbeitsplätze am Traditionsstandort Neumarkt. Wir schaffen schon heute die notwendigen Kapazitäten, die der Ökolandbau perspektivisch braucht, um wachsen zu können. Wir verbessern unsere Produktions- und Logistikabläufe. Das entlastet unsere Mitarbeiter und Nachbarn weiter und stellt sicher, dass unsere Kunden noch schneller als bisher ihre Ware bekommen. Außerdem reduzieren wir nochmals unseren Energie- und sonstigen Ressourcenverbrauch. Insgesamt machen wir unser Familienunternehmen so noch fitter für die Zukunft und gehen als Bio-Pionier sowie als Partner der Ökolandwirte weiter voran.“

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