Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Lebendige Diskussionen beim 4. Logicircle

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Firma Logipack den Logicircle, der diesmal auf dem Nürnberger Messegelände anlässlich der Fachmesse Brau Beviale stattfand. Über 100 Teilnehmer aus Getränkehandel und herstellender Industrie trafen sich gestern Vormittag und erlebten unter dem Motto „Leergut, die Herausforderungen in der Getränke Supply Chain?“ eine sehr offen geführte und spannende Diskussion, sowohl über aktuelle als auch künftige logistische Herausforderungen und mögliche Lösungen als auch über den Erhalt des bestehenden Mehrwegsystems. Angesprochen wurden auch Problemfelder wie Leergutmanagement, Warenverfügbarkeit und Personalmangel, die durch den langen und heißen Sommer nochmals verstärkt wurden.

Intensiv diskutiert wurde zudem der unvermindert weiter fortschreitende Einsatz von Individualgebinden, vor allem im Bier- und Mineralwasserbereich. Dies sorge für eine Schwächung der Mehrweg-Poolsysteme und verkompliziere die Prozesskette damit erheblich. Für den damit verbundenen erhöhten Sortieraufwand des Leerguts beispielsweise stünden aufgrund des Fachkräftemangels längst nicht mehr ausreichend Arbeitskräfte zur Verfügung, was im Gegenzug eine weitere Standardisierung der Prozesse erfordere. Dabei gelte es zu klären, wer letztlich die Kosten für diesen Mehraufwand zu tragen habe. Angesprochen wurde dabei unter anderem ein möglicher "Sortierobolus", der für die Hersteller beim Einsatz von Mehrweg-Individualgebinden künftig anfallen könnte.

 

 

 

Unter anderem diskutierten in Nürnberg (v.l.): Torsten Hiller, GF Logipack, Michael Keiner, Leiter operative Logistik & Leergutmanagement Radeberger Gruppe, Uwe Heinrich, GF trinks, Sabine Sobotzik, Logistics Contract Manager AB InBev, Alexander Quednau, Manager Commercial Services & Supply Chain Asahi Brands Europe, Hans-Jürgen Steffen, GF Edeka Handelsgesellschaft Hessenring, und Detlef Lohnau, GF Logipack.