Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Klosterbrauerei Andechs nimmt neue Füllerei in Betrieb

Offizieller Start für die neue Füllerei (v.l.): Alexander Reiss, Betriebsleiter der Klosterbrauerei, Abt Dr. Johannes Eckert, Veronika Ettstaller, bayerische Bierkönigin, Christian Rieger, kfm. Leiter der Wirtschaftsbetriebe und Staatsminister Dr. Florian Herrmann (Fotos: Stefan Schuhbauer-von Jena)

Blick in die neue Füllerei der Klosterbrauerei Andechs

Anfang der Woche hat die neue Füllerei in der neuen Halle der Klosterbrauerei Andechs ihren Betrieb aufgenommen. Neben der Füllerei stehen in der neu gebauten Halle neue Lagerflächen für über eine Mio. Flaschen zur Verfügung. Mit Kosten von rund zwölf Mio. Euro ist es die größte Einzelinvestition des Klosters Andechs in die eigene Brauerei seit dem Neubau der Klosterbrauerei 1973/84. Auf einer Fläche von fast zehn Tennisplätzen sind in der rund 2.500 m2 großen Halle die Flaschenfüllerei und die Palletieranlage untergebracht.

Bis zu 24.000 Flaschen in der Stunde füllt die neue Flaschenfüllerei. Dies stelle keine Erweiterung der bisherigen Füllkapazitäten dar. Der Vorteil der neuen Füllerei liege zum einem darin, dass der vollautomatische Füller direkt mit dem Produktionssystem kommuniziere. Zum anderen konnte die Umweltverträglichkeit der Füllerei wesentlich verbessert werden. Der Gesamtenergieverbrauch sinkt von derzeit 0,046 kWh pro produziertem Liter Bier auf 0,034 kWh. Durch eine effizientere Wassernutzung wird der Wasserverbrauch in der Flaschenfüllerei von derzeit 0,66 Liter pro produziertem Liter Bier auf etwa 0,36 Liter zurückgehen.

In der neuen Lagerhalle für das Leergut finden rund 1.500 Paletten mit jeweils 40 Bierträgern, also insgesamt 1,2 Mio. 0,5-Liter-Flaschen Platz. Die neue Halle bringe deutliche Verbesserungen für die logistische Abwicklung auf dem Betriebsgelände. Zum einen lagert das Leergut ohne Witterungseinflüsse. Zum anderen rückt es räumlich näher an die Füllerei, das verkürzt die Transportwege auf dem Betriebsgelände und macht die Arbeitsabläufe effizienter.

Am Projekt waren u.a. die Firmen Josef Hebel in Memmingen, Krones in Neutraubling und BMS Maschinenfabrik in Pfatter beteiligt.

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