Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Klosterbrauerei Andechs investiert 12 Mio. Euro

Die Klosterbrauerei Andechs wird bis Mitte 2019 erweitert und erhält damit eine neue Flaschen-Füllerei und eine Lagerhalle. Mit Kosten von insgesamt 12 Mio. Euro sei es die größte Einzelinvestition der Andechser Benediktiner in die klostereigene Brauerei seit dem vollständigen Neubau der Klosterbrauerei vor bald 35 Jahren. Abt Johannes Eckert, Alexander Reiss, Betriebsleiter der Klosterbrauerei, Christian Rieger, kaufmännischer Leiter der klösterlichen Wirtschaftsbetriebe und Architekt Helmuth Schuster von der Firma Josef Hebel in Memmingen informierten nun über die Planungen und den Fortgang der Bauarbeiten.

Die neue Flaschen-Füllerei soll eine aus dem 1991 stammende Anlage ersetzen und bis zu 24.000 Flaschen in der Stunde füllen können. Um eine Kapazitätserweiterung handele es sich hierbei nicht, vielmehr liege der Vorteil der neuen Füllerei in ihrer verbesserten Umweltverträglichkeit. Für das Leergut entstehe eine dringend benötigte eigene Lagerhalle für maximal 1500 Paletten. Auch rücke das Leergut insgesamt nach dem Abschluss der Brauereierweiterung räumlich näher an die Füllerei heran, was die Transportwege auf dem Betriebsgelände deutlich verkürzt und die Arbeitsabläufe effizienter macht.

Der Ende August begonnene Neubau schließt sich im Osten an den 1973 fertig gestellten Flachbau an. Hier sind bisher unter anderem die Flaschen- und Fass-Füllerei, Filtration und Entalkoholisierungsanlage, das Vollgut-Lager, die Labore zur Qualitätssicherung und Büros untergebracht. Das Erweiterungsgebäude werde sich in den Abmessungen harmonisch an den bisherigen Flachbau anfügen und die Höhe des bestehenden Baus nicht überschreiten.

Alexander Reiss, Betriebsleiter der Klosterbrauerei, Abt Johannes Eckert, Architekt Helmuth Schuster (Firma Josef Hebel), Christian Rieger, kfm. Leiter der Wirtschaftsbetriebe auf der Baustelle (v.l.n.r.) (Bild: Klosterbrauerei Andechs)