Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Klösterliche Gourmetkombi auf der „Bier in Bayern“

„Das sind zwei außergewöhnliche Biere“: Bayerns Koch-Zampano Alfons Schuhbeck zeigte sich schwer beeindruckt, als er in seiner Münchner Kochschule an den Rezepten für jene Gerichte tüftelte, die während der Bayerischen Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“ die beiden in der Brauerei Aldersbach exklusiv für diese Veranstaltung eingebrauten Biere begleiten werden.

Gemeinsam mit dem Aldersbacher Brauerei-Direktor Ferdinand Freiherr von Aretin und dem stellvertretenden Braumeister Lorenz Birnkammer bereitete Schuhbeck die von ihm auf die beiden Biere abgestimmten Gerichte zu: Kalbfleischpflanzerl mit Kartoffel-Radieschen-Salat für das Pfortenbier und Böfflamott mit Breznknödeln für das Konventbier.

Diese beiden Biere wurden im Rahmen eines vom Verband Private Brauereien Bayern unterstützten Gemeinschaftsprojekts von zwölf bayerischen Klosterbrauereien eigens für die Landesausstellung gebraut. Jede der beteiligten Brauereien stellen dafür 50 Hektoliter ihres Brauwassers zur Verfügung. Daraus wurden dann zwei Sude angesetzt: einer für das Konventbier, das vor 500 Jahren in den Klöstern dem Abt, dem Konvent und hochmögenden Gästen vorbehalten war, und einer für das Pfortenbier, das in den Tagen der Einführung des Reinheitsgebotes für die Besucher an der Klosterpforte ausgeschenkt wurde.

„Unser Ziel ist es, dass wir mit diesen Bieren dem ziemlich nahe kommen, was vor 500 Jahren ausgeschenkt wurde“, sagt Lorenz Birnkammer mit Blick auf das Reinheitsgebot, dem sich die Landesausstellung in Aldersbach mit einer ebenso historisch umfassend aufgearbeiteten wie pfiffig umgesetzten Präsentation widmet.

Gutes Team (v.r.): Alfons Schuhbeck, Braumeister Lorenz Birnkammer und Brauerei-Direktor Ferdinand Freiherr von Aretin