Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Kaiser Brauerei nimmt neue Kälteanlage in Betrieb

Maximilian Meusel, Lothar Glauner, Ulrich Rink und Christoph Kumpf, Rolf Kleindienst (HT-Anlagenbau), Peter Hertle (BENS Elektro), Jochen Wetzler (prowebs) (v.l.)

Das Team der Kaiser Brauerei konnte nach zwölf Monaten Projektierung den Hebel umlegen und die alte Anlage aus- und dafür die neue Kälteanlage einschalten. Mit einem Investitionsvolumen von über einer halben Mio. Euro entstand jetzt eine der modernsten Kälteanlagen Deutschlands, wie es heißt. Die Brauerei hat damit nach eigenen Angaben einen wichtigen Schritt zum Erreichen des angestrebten Ziels der CO2-neutralen Produktion gemacht.

Die positive Geschäftsentwicklung der Brauerei und die Entwicklung des Klimas zu wärmeren Sommern mit neuen Hitzerekorden hätten eine Veränderung bei der Kälteerzeugung notwendig gemacht. „Die neue Kälteanlage liefert die notwendige Prozesskälte für die gesamte Brauerei. Die Kühlung von Gär- und Lagertanks sowie des fertigen Bieres ist in der Brauerei nach dem Sudhaus der zweitgrößte Energieverbraucher“, erklärt Braumeister Ulrich Rink. Dementsprechend wichtig ist es, die Kälte möglichst effizient zu erzeugen und zu verteilen. Durch die zentrale Lage der Brauerei inmitten der oberen Stadt Geislingens mussten auch hohe Sicherheitsstandards erfüllt werden, um Nachbarn und Mitarbeiter zu schützen.

Das Projekt wurde, soweit dies möglich war, ausschließlich von lokalen Unternehmen begleitet. Der elektrische Anschluss und die Verkabelung der Steuerungstechnik wurde von der Geislinger Firma Bens Elektrotechnik übernommen. Die Verrohrung und Installation der mechanischen Komponenten ist an die Amstetter Firma HT-Anlagenbau vergeben worden. Die Planung und Projektleitung übernahm die auf den Anlagenbau für Brauereien spezialisierte Firma proweps aus Biberach. Die einzelnen Komponenten der Kälteanlage wurden fast ausschließlich in Deutschland gefertigt.

Impressum/Datenschutz