Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Getränkeland baut neues Logistikzentrum in Brinckmansdorf

Fabian Heidebrecht

Die Handelskette Getränkeland liefert seit Ausbruch der Pandemie deutlich mehr Wasser und Limo an Privatkunden aus. Daher entsteht jetzt in Brinckmansdorf ein neues Logistikzentrum, mit dem die steigende Nachfrage gedeckt werden soll, wie es heißt. Rund 2,5 Mio. Euro sollen dafür investiert werden, zehn Arbeitsplätze sollen entstehen. Am Dienstag war erster Spatenstich. „Durch Corona ist die Nachfrage nach Getränkelieferungen durch die Decke gegangen“, sagte Geschäftsführer Fabian Heidebrecht. „Viele Kunden wollen offenbar vermeiden, sich beim Einkauf im Geschäft unnötigen Risiken auszusetzen.“ Ergebnis: Die Lieferungen stiegen innerhalb eines Jahres um rund ein Drittel an – und das, obwohl gleichzeitig die Bestellungen von gewerblichen Kunden einbrachen, da viele Büros und Betriebe auf Homeoffice umgestellt haben. „Alleine in Rostock machen wir inzwischen rund eine Mio. Euro Umsatz mit Lieferungen“, so Heidebrecht.

Geliefert werde vor allem Mineralwasser, das etwa 40 Prozent der Bestellungen ausmacht, gefolgt von Limonaden mit 20 Prozent und Bier mit 15 Prozent. „In den Filialen ist der Anteil von Bier deutlich höher“, vergleicht der Geschäftsführer. Mit dem neuen Logistikzentrum verkürzt sich der Lieferweg für viele Rostocker Kunden und damit auch die Wartezeit, kündigte Heidebrecht an. Zudem soll die Zahl der Lieferwagen aufgestockt werden. „Wir wollen erreichen, dass Bestellungen, die morgens aufgegeben werden, noch am gleichen Tag ausgeliefert werden.“ Das Zentrum in Brinckmansdorf, in dem auch ein Getränkemarkt entsteht, soll noch in diesem Jahr fertig werden.

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