Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Gesellschaft für Geschichte des Branntweins auf Mitgliedersuche

Die Gesellschaft für Geschichte des Branntweins (GGBW) stellt ihr jüngst entwickeltes Logo sowie Ziele und Aufgaben des 2018 gegründeten Vereins vor. Zum 15. Dezember 2018 hatte Werner Albrecht vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zur Gründungsversammlung nach Bonn geladen. „Wir wollen mit der Gesellschaft für Geschichte des Branntweins (GGBW) die Erforschung der Geschichte des ,Branntweins‘ voranbringen“, betonte er. Vereinszweck ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. „Der Verein hat das Bestreben, Freunde des ‚Branntweins‘, Interessierte am Produkt ‚Branntwein‘ und Kenner der kulturgeschichtlichen Zusammenhänge zu vereinen“, so die Satzung. 

Am 18. März konnte auf der ProWein die erste ordentliche Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Vorstand und Gründungsmitglieder konkretisierten Arbeitsbereiche und Arbeitskreise. Inzwischen gibt es ein Vereinslogo und die Homepage der Gesellschaft befindet sich im Aufbau.  Die Gesellschaft lebt in der Tradition der im 19. Jahrhundert in Berlin gegründeten Gesellschaft für Geschichte und Bibliographie des Alkohols. Die GGBW verwendet aber bewusst den historischen Begriff „Branntwein“. Die Gesellschaft ist inzwischen in das Vereinsregister eingetragen und ihre Gemeinnützigkeit anerkannt.

Im Zusammenwirken mit Behörden, den Aus- und Fortbildungseinrichtungen des Brennerei- und Spirituosengewerbes einschließlich der Universitäten und Hochschulen, den Bibliotheken, Archiven, Museen und Fachverlagen und im engen Kontakt mit den Verbänden der Alkohol-, Brennerei- und Spirituosenwirtschaft einschließlich der Verbände der sonstigen Wirtschaftszweige, die Ethylalkohol verwenden oder verarbeiten, soll die Geschichte des Branntweins erforscht und dokumentiert werden. Ein Schwerpunkt sollen dabei die Produktions- und Vermarktungsvorschriften für „Branntwein“ in der Vergangenheit (z. B. Reichsbranntweinsteuergesetz, Branntweinmonopol) sein.

Die GGBW plant eine Kooperation mit der Gesellschaft für Geschichte des Weins und der Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens. Inzwischen sind weitere Gründungsmitglieder aus Unternehmen, Medien und Verbänden beigetreten. Weitere Mitglieder sind willkommen.

Der Vorstand der Gesellschaft für Geschichte des Branntweins (GGBW) (v.l.): Alois Gerig, Angelika Wiesgen-Pick, Werner Albrecht, Wiebke Künnemann, Franz Donauer und Martin Kieffer