Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Gampert-Bräu investiert in neue Tanks

Ein 220-Tonnen-Kran hebt den größten der neun Lagertanks durch die Dachöffnung der Gampert-Bräu in Weißenbrunn (Foto: Gampert-Bräu)

Nachdem die Brauerei Gampert-Bräu aus dem oberfränkischen Weißenbrunn bereits im Mai ihre Flaschenabfüllanlage ersetzte, folgt nun eine Investition in Lagertanks in Höhe von ca. 200.000 Euro inklusive aller Umbaumaßnahmen. Größe und Ausstattung der neuen Tanks variieren individuell und haben jeweils ein Fassungsvermögen von 100 bis 660 Hektoliter für unterschiedliche Sude. Zwei Tanks seien allein für das Brauwasser bestimmt. „Mit unseren neun Edelstahl-Giganten sind wir technisch bestens gerüstet, um auch weiterhin eines der besten oberfränkischen Biere brauen zu können. Die konstante Lagerungstemperatur von -1 bis 0 °C ermöglicht die optimale Geschmacksausbildung unserer Biere“, so Diplom-Braumeister Christian Höfner, Gampert-Bräu-Geschäftsführer, erfreut.

Die Vorarbeiten waren aufwendig und bedurften der perfekten Planung und Koordination verschiedener Gewerke, wie es heißt. So wurden beispielsweise zwei Decken herausgerissen, der Fußboden mit einer Betonplatte verstärkt und der Raum neu gefliest. Um den größten, sieben Tonnen schweren Lagertank mit einer Höhe von 14 Metern und einem Durchmesser von drei Metern per Kran ins Gebäude heben zu können, musste das Dach weiträumig geöffnet werden. „Für unsere Mitarbeiter bedeuten die stehenden Tanks eine erhebliche Arbeitserleichterung. Einerseits sind sie jetzt einfacher zu warten und zu reinigen, andererseits haben wir die Arbeitswege optimiert“, ergänzt Christian Höfner. Die Investition sei gleichzeitig eine energieeffiziente Maßnahme: Die Kühlung erfolgt nun direkt an den doppelwandigen Edelstahltanks, anstatt der vorherigen Raumkühlung.

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