Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Fruchtsafthersteller gehen zuversichtlich in die Apfelsaftsaison 2018

Ernteschätzung mit Augenmaß: Seit 1995 erstellt der Verband über die sogenannte „Bavendorfsche Fruchtbehangschätzung“ Prognosen über die Ernte der Streuobstäpfel. (Foto: VdF)

In diesem Jahr rechnet der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) mit einer sehr guten Streuobsternte. Nach den soeben abgeschlossenen Fruchtbehangschätzungen werden 1,10 Mio. Tonnen Streuobstäpfel bundesweit erwartet. Diese Ernte trifft aufgrund der letztjährigen schwachen Saison auf vielfach leere Tanks der Fruchtsafthersteller. Die Folgen der momentanen Trockenheit könnten sich allerdings noch signifikant auf die Prognose auswirken, da die Fruchtgröße zurzeit unterdurchschnittlich ist. Sollte das heiße und trockene Wetter weiter anhalten, ist mit einer Reduzierung der Erntemenge zu rechnen, da jeder fehlende Zentimeter im Durchmesser des Apfels den Ertrag um circa 30 Prozent mindern kann.

Das Frühjahr 2018 lässt sich kurz zusammenfassen: anfangs kalt, am Ende heiß, dazu viel Sonne und wenig Niederschlag. Die positive Folge war eine reiche Obstblüte im April, dazu ein sehr aktiver Bienenflug, der für die notwendige Bestäubung sorgte. Diese witterungs­bedingten Einflüsse verstärken in diesem Jahr noch die Alternanz − die sich abwechselnden guten und schwachen Erntejahre − und sorgen somit bundesweit für die hohe Ernteerwartung von insgesamt 1,10 Mio. Tonnen Streuobstäpfeln.

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