Frisch eingeschenkt

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Freie Brauer fordern finanzielle Unterstützung in der Corona-Krise

Der Werteverbund Die Freien Brauer richtet sich mit einer deutlichen Forderung nach Finanzhilfen in einem offenen Brief an die Politik. Die mittelständischen Brauereien begrüßen die angekündigten Finanzmittel für die Gastronomie während des November-Lockdowns, prangern aber gleichzeitig an, dass diese Ankündigung nur für die Gastronomie, aber nicht die mittelbar Betroffenen, also die Brauerei-Partner der Gastwirte und Barchefs, gelten.

Die Freien Brauer fühlten sich von der Politik vergessen und appellierten an diese, nicht nur das erste Glied der Lieferkette zu berücksichtigen, heißt es weiter. „Wir fordern Sie, die politischen Entscheider auf nationaler Ebene, auf, die Entscheidung bezüglich der wirtschaftlichen Unterstützung auf alle Lieferpartner der Gastronomie völlig unabhängig vom Geschäftsanteil gastronomischer Umsätze auszudehnen und somit allen Brauereien für ihren Gastronomieanteil auch die 75 prozentige Umsatzerstattung zu gewähren“, wendet sich Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, im Namen der Gesellschafter mit deutlichen Worten an die Politik.

Er liefert in einem offenen Brief die Gründe zu dieser Forderung: „Gerade die mittelständischen Familienbrauereien, die zu unserer Wertegemeinschaft gehören, sind überdurchschnittlich partnerschaftlich in der Gastronomie engagiert und in den Monaten der Pandemie überdurchschnittlich solidarisch mit ihren gastronomischen Partnern umgegangen. Wir wollen und werden dies auch weiterhin tun. Nur, bei allem Verständnis für die von Ihnen verabschiedeten Maßnahmen, halten wir die fehlende Unterstützung durch die Politik für unsere direkt betroffene Branche für nicht akzeptabel.“

Der Werteverbund reiht sich damit in die Appelle der anderen betroffenen Branchenverbände aus der Brauwirtschaft und dem Getränkehandel ein.

Jürgen Keipp (Bild: Die Freien Brauer)