Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Erfolgreiches Mehrweg-Diskussionsforum auf der BrauBeviale

Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand BV-GFGH, Jürgen Stroetmann, Staatssekretär a.D. und Geschäftsführer Stiftung Initiative Mehrweg, Clarissa Morawski, Geschäftsführerin Reloop, Roland Demleitner, Geschäftführer Verband Private Brauereien Deutschland und Jürgen Resch Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe stellten das Thema Mehrwegschutz in den Fokus.

Unter dem Motto „Mehrwegschutz! – Deutschland als Vorbild für Europa“ stand das von Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. moderierte und rund eineinhalb Stunden dauernde Diskussionsforum zum Thema Mehrwegschutz auf der Fachmesse BrauBeviale, das auf großes Interesse stieß. In Ihren Präsentationen und der anschließenden Podiumsdiskussion schilderten namhafte Referenten Ihre Argumente für die Wichtigkeit und den Erhalt des Mehrwegsystems.

Clarissa Morawski, Geschäftsführerin Reloop, engagiert sich auf europäischer Ebene für das Mehrwegsystem. Ihr Vortrag lautete: "Instrumente zur Unterstützung des Mehrwegsystems".

Bei seinem Thema „Gefährden innovative Brauer das Mehrwegsystem mit ihrer Gebindepolitik?“ äußerte sich der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V., Jürgen Resch, u.a. kritisch zu der Situation, dass gerade im Craftbierbereich mit den zahlreichen Unternehmensneugründungen manche Brauer ausschließlich Mehrweg-Neuglas einsetzten und kein Gebrauchtglas aus dem Mehrwegkreislauf wieder befüllten. Darüber hinaus betonte er, wie wichtig das Mehrwegsystem für den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe sei.

„Mehrweg schützen heißt allen nützen“ titelte Staatssekretär a. D. Clemens Stroetmann, Geschäftsführer Stiftung Initiative Mehrweg seine Ausführungen und stellte heraus, dass der Kernpunkt, nämlich die Vermeidung von Abfall als zentrales Thema auf eine noch breitere Basis gestellt werden müsse.

In der anschließenden Podiumsdiskussion betonte Roland Demleitner, Geschäftsführer Private Brauereien Deutschland, u.a., dass es für Craftbrauer bzw. kleine Betriebe auch die Möglichkeit gebe, die oftmals nicht ausgeschöpften Abfüllkapazitäten anderer mittelständischer Brauereien zu nutzen.

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