Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Ensinger will gesamten Strombedarf selbst decken

Engagement für Nachhaltigkeit: die Unterzeichner der WIN-Charta Baden-Württemberg (v.l.n.r.) Umweltminister Franz Untersteller, der Umweltbeauftragte Jörg Mannhardt und Geschäftsführer Jürgen Broß

Der Mineralbrunnen Ensinger Mineral-Heilquellen plant, bis zum Jahr 2022 seinen gesamten Strombedarf aus eigenen, regenerativen Quellen zu beziehen. Durch umfassende Kontrollen und Zielvorgaben anhand eines internen Balanced Scorecard-Systems steigert das Unternehmen kontinuierlich seine Energieeffizienz, wie es heißt. Im Zeitraum von 2007 bis 2017 sei es gelungen, diese um rund 17 Prozent zu erhöhen.

Seit 2012 betreibt Ensinger einen eigenen Solarpark und seit 2014 nutzt das Unternehmen in der Produktion ausschließlich erneuerbare Energien wie Naturstrom und Ökogas aus der organischen Reststoffverwertung. Darüber hinaus investiert der umweltbewusste Hersteller in energiesparende Systeme wie Elektrofahrzeuge und die LED-Technologie.

Für die nächsten Jahre plant Ensinger den konsequenten Ausbau seiner eigenen regenerativen Energiequellen durch Kraft-Wärme-Kopplung und Investitionen in Wind- oder Wasserkraft. Den Strom und Gasverbrauch plant das Unternehmen von 105,5 Kilowattstunden im Jahr 2013 auf 89,7 Kilowattstunden pro 1.000 Liter im Jahr 2020 zu reduzieren. Um die Mineralwasserressourcen zu schonen, wurde zudem der Mineralwasserverbrauch für Fertiggetränke gesenkt: von 1,7 Kubikmeter im Jahr 2013 auf 1,4 Kubikmeter pro 1.000 Liter Fertiggetränk im Jahr 2017.

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