Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

EBS 2017: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Einen neuerlichen Teilnahme-Rekord für den European Beer Star vermeldet Oliver Dawid, Geschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern. Insgesamt 2.151 Biere aus 46 Ländern wurden eingereicht. „Damit ist der European Beer Star in diesem Jahr der weltweit bedeutendste Bier-Wettbewerb.“

Als der Verband der Privaten Brauereien den Wettbewerb 2004 erstmals ausrichtete, wurden 271 Biere zur Verkostung an die Brau-Akademie Doemens nach Gräfelfing geschickt. Für das inzwischen 133-köpfige, internationale Experten-Team ist die Blindverkostung von 2.151 Bieren am 10. und 11. August in der Doemens Akademie eine echte Herausforderung.

Auf erstmals 60 Bierstile nach europäischer Brauart ist der European Beer Star 2017 angewachsen. Erstmals wird auch alkoholfreies Bier (unter- und obergärig) verkostet. Dabei fällt auf, dass der European Beer Star immer internationaler wird. Erstmals liegt der Anteil der eingereichten deutschen Biere unter 40%, bewerben sich Biere aus Ländern wie Belize, Tunesien oder Aserbaidschan.

So sehr sich die Privaten Brauereien über die jährlich steigende Resonanz freuen, so sehr ist der Partner, die Doemens Akademie, mit der Logistik der Verkostung gefordert. Mehr als 25.000 Biere in unterschiedlichen Gebinden, in Kisten oder Kartons, trafen im Juli in Gräfelfing ein. Die Mitarbeiter und Studenten von Doemens sind in diesen Wochen dabei, bis zur Verkostung alle Sendungen zu kommissionieren, entsprechend der Kategorien zu beschriften und für die Blindverkostung vorzubereiten.

Der Geschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern, Oliver Dawid (Mitte), Verkostungsleiter Sebastian Unertl (rechts) sowie Doemens-Geschäftsführer Dr. Werner Gloßner sind beeindruckt von der großen Vielfalt an Bieren aus aller Welt.