Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Deutsche Umwelthilfe verleiht Mehrweg-Innovationspreis

Nahmen den Mehrweg-Innovationspreis entgegen (v.l.): Andreas Franz Schubert, aquaRömer; Wolfgang Sum, Peterstaler Mineralquellen; Ina Neleßen, Deutsche Sinalco Markengetränke und RheinfelsQuellen H. Hövelmann; Denise Kim Kaufmann, Winkels Getränke Holding – alwa Mineralbrunnen; Volker Rapp, Franken Brunnen; Christoph Jäckle, Euroglas Verpackungsgesellschaft (Foto: Christine Kisorsy)

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) haben zum achten Mal den Mehrweg-Innovationspreis verliehen. Für richtungsweisende Entwicklungen im Bereich Mehrwegverpackungen wurden mehrere Unternehmen ausgezeichnet.

Die fünf Mineralbrunnen RheinfelsQuellen H. Hövelmann, alwa Mineralbrunnen, Peterstaler Mineralquellen, aquaRömer und Franken Brunnen setzen neu designte und gewichtsoptimierte Poolflaschen der Genossenschaft Deutscher Mineralbrunnen ein. „Durch ihr geringeres Gewicht, bei gleicher Umlaufhäufigkeit, werden Ressourcen und Energie bei der Herstellung sowie beim Transport der Flaschen eingespart. Die Flaschen machen Mehrweg durch ihr neues Design zu einem echten Hingucker und somit für noch mehr Verbraucher interessant“, sagte Martina Gehrmann, Geschäftsführerin der SIM.

Für die Entscheidung, in eine neue 0,5-Liter-Mehrweg-Flasche für Erfrischungsgetränke sowie in neue Mehrweg-Kästen aus Recyclingmaterial zu investieren, wurde die Firma Deutsche Sinalco Markengetränke in einer Sonderkategorie für mutiges Unternehmertum ausgezeichnet. „Eine richtungsweisende Entscheidung, die das Mehrwegsystem im Bereich Erfrischungsgetränke stärkt. Das ist dringend notwendig, denn bei Soft-Drinks liegt die Mehrwegquote bei nur noch rund 27 Prozent. Wir brauchen mehr solcher mutigen Unternehmen wie Sinalco“, so die stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.

Die Euroglas Verpackungsgesellschaft wurde für ihre „kleine Halbe“ ausgezeichnet. „Die kompakte 0,33 Liter Standardflasche aus Glas in zeitlos schlichtem Retrodesign ist 25 Prozent leichter als vergleichbare Flaschen und spart beim Transport CO2-Emissionen ein. Durch einen spezifischen Kasten passt nur die ‚kleine Halbe‘ hinein, sodass der Sortieraufwand im Leergutstrom verringert wird. Ihre Füllgröße ist zeitgemäß und entspricht in optimaler Weise den Kundenwünschen. Die ‚kleine Halbe‘ hat das Potenzial zu einer mittelständischen Poolflasche im Bierbereich“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Deutschland Roland Demleitner in seiner Laudatio.

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