Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Deutsche Brauwirtschaft gewürdigt

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat im Rahmen eines Brauerei-Besuches die Bedeutung der Brauwirtschaft gewürdigt. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres, in dem das 500-jährige Bestehen des Reinheitsgebotes gefeiert wurde, besuchte Aigner gemeinsam mit dem Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes, Georg Schneider, die mittelständische Brauerei Crew Republic in Unterschleißheim bei München.

Die Zahl der Brauereien in Deutschland wächst seit 2003 kontinuierlich: Bundesweit gibt es mittlerweile rund 1400 Brauereien, etwa jeder zweite Betrieb hat seinen Sitz in Bayern. Einer der Hauptgründe für das Wachstum ist die neue Craft-Bier-Szene. Junge wie alteingesessene handwerkliche Brauereien tragen zu einer weltweit einzigartigen Markenvielfalt und der regionalen Prägung der deutschen Bierlandschaft bei.

Stellvertretend für die deutschen Brauer zog Präsident Schneider ein positives Fazit des Jubiläumsjahres: Bierkultur und Biervielfalt erlebten eine wahre Renaissance – die Nachfrage der Verbraucher gerade nach regionalen Bierspezialitäten wachse. Die Vielfalt sogenannter Craft-Biere belege einmal mehr, dass die Möglichkeiten, ein Bier nach dem Reinheitsgebot zu brauen, bei weitem noch nicht ausgeschöpft seien.

Gemeinsam mit den Gründern der Crew Republic Brauerei, Mario Hanel und Timm Schnigula, überreichte Schneider der Staatsministerin ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk: Im Rahmen des Festaktes „500 Jahre Reinheitsgebot“ am 22. April 2016 in Ingolstadt war Ministerin Aigner Hopfen übergeben worden – verbunden mit dem Versprechen, zum Ausklang des Jubiläumsjahres mit den ausgewählten Sorten „Magnum“, „Herkules“ und „Relax“ des Nürnberger Hopfenvermarkters Barth ein eigenes Bier zu brauen. Das spezielle Grünhopfen-Bier mit dem klangvollen Namen „Lissi Green“ wurde in den vergangenen Wochen bei Crew Republic gebraut und für die Ministerin abgefüllt.