Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Craft-Bier-Marke will Trumps Mauer boykottieren

Bild: Brewdog

Ein paar Container, direkt auf der Grenzlinie zwischen den USA und Mexiko: So stellt sich Brewdog die „Bar on the Edge" vor. Diese würde nicht nur den Mexikanern US-Bier und den Texanern mexikanische Sorten verkaufen, sondern auch den Mauerbau erschweren, den sich US-Präsident Donald Trump so sehr wünscht. Immerhin: Den Grenzverlauf mitten durch die Bar-Container würde Brewdog aufzeichnen, damit ganz klar ist, wer sich wo mit seinem Bier hinsetzen darf. Eine Begegnungsstätte soll „The Bar on the Edge" trotzdem werden: für Craft-Bier-Fans von beiden Seiten der Grenze. Brewdog-Mitgründer James Watt: „Bier war immer ein einender Faktor zwischen den Kulturen." Außerdem sei Bier eine Art „universelle Sprache".

Den genauen Ort gab Brewdog nicht bekannt - irgendwo an der Grenze zwischen Texas und Chihuahua - das ist mit knapp 500 Kilometern der längste Abschnitt der Grenzlinie zwischen den USA und Mexiko, die insgesamt mehr als 3.100 Kilometer lang ist. Eine Baugenehmigung hat die Brauerei bislang noch nicht und es dürfte schwierig sein, diese zu bekommen. Doch Watt beteuert: „Wir werden die offizielle Genehmigung bei den lokalen Behörden beantragen." Er schiebt aber direkt nach: „Ich gehe davon aus, dass es schwieriger werden würde, eine Mauer zu bauen, wenn eine Brewdog-Bar im Weg steht. Wir wollen die Bar aber auf jeden Fall dort irgendwo hinstellen, bis uns jemand dazu auffordert, sie zu verlegen."

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