Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

BrauBeviale 2019: „Gegessen und getrunken wird immer“

Offener Meinungsaustausch und kontroverse Diskussionen im Forum BrauBeviale (Bild: NürnbergMesse / Thomas Geiger)

Das NürnbergMesse-Team zu Besuch am Sachon-Stand (v.l.): Rolf Keller, Mitglied der Geschäftsleitung NürnbergMesse, Wolfgang Burkart, Verlagsleitung Verlag W. Sachon, Andrea Kalrait, Veranstaltungsleitung BrauBeviale, und Jörg Gebhard, Key Account Management BrauBeviale

Drei „Beer Stars“ am Sachon-Stand: Stefan Stang (m.), Hauptgeschäftsführer Private Brauereien Bayern tauschte sich gemeinsam mit BRAUINDUSTRIE-Redakteur Benedikt Meier (r.) und GETRÄNKEINDUSTRIE-Redakteur Christoph Seifried über den Verlauf der Messe und die positive Entwicklung des Bierwettbewerbs European Beer Star aus.

Wie immer bot der Sachon-Stand Raum für interessante Gespräche wie hier zwischen Dirk Reinsberg, Geschäftsführender Vorstand des BV GFGH, und Thomas Eisler, Redaktion GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL

„Die BrauBeviale als Stimmungsbarometer der Branche trotzt den Unkenrufen der Wirtschaftsweisen“, so das Resümee von Andrea Kalrait, Leiterin der BrauBeviale, zur diesjährigen Fachmesse. „Zahlreiche Neukontakte, national wie international, Geschäftsanbahnungen und -abschlüsse bestätigen: Gegessen und getrunken wird immer.“

Rund 40.000 Fachbesucher, davon etwa 18.000 aus dem Ausland, reisten zur BrauBeviale 2019 nach Nürnberg. Sie informierten sich bei den 1.088 Ausstellern, 54 Prozent international, rund um die Prozesskette der Getränkeherstellung: hochwertige Rohstoffe, innovative Technologien und Komponenten, effiziente und nachhaltige Verpackung sowie kreative Marketingideen.

Die Aussteller zeigten sich mit den Gesprächen an ihren Ständen zufrieden. Diese Aussage bestätigen die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts: Rund 90 Prozent der Fachbesucher sind in die Investitionsentscheidungen ihres Betriebes einbezogen. Die Fachbesucher kamen aus unterschiedlichen Bereichen der Getränkewirtschaft: aus Brauereien, Mälzereien, Betrieben, die Wässer, Erfrischungsgetränke, Säfte und Spirituosen herstellen oder abfüllen, Wein- und Sektkellereien, Molkereien, aus Marketing, Handel und Gastronomie. Rund 98 Prozent waren laut Befragung mit dem Messeangebot zufrieden. Ganze 97 Prozent der Besucher planen, die BrauBeviale auch im kommenden Jahr wieder zu besuchen.

Auch in diesem Jahr begleitete das Leitthema „Zukunftsfähigkeit der Getränkebranche“ die Fachmesse. Die Zukunftsthemen der Branche fanden im Rahmenprogramm großen Zuspruch und wurden von den Messegästen durchweg gut bewertet. Den Anfang machten bereits am Vortag der Messe zwei Symposien: beim Export Forum German Beverages tauschten sich interessierte deutsche Getränkehersteller mit Exportspezialisten aus und erhielten spezifische Marktanalysen und -insights. Bereits etabliert und auch in diesem Jahr wieder gut angenommen bei internationalen Craft Brewern und Brewpub-Betreibern ist das European MicroBrew Symposium der VLB Berlin.

Offenen Meinungsaustausch bis hin zu stark kontroversen Diskussionen gab es im Forum BrauBeviale – nicht zuletzt bei den zwei Hot Topics on Stage: Das Thema „Leitungswasser vs. Mineralwasser“ sowie die Pfandproblematik erhitzten die Gemüter und wurden auch über das Forum hinaus rege diskutiert. Vorträge zu weiteren branchenrelevanten Themen und hochkarätige Preisverleihungen rundeten das Angebot ab.

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