Frisch eingeschenkt

+++ Frisch eingeschenkt +++

Bayerischer Brauerbund veröffentlicht Zahlen

Mit einer deutlich besseren Absatzentwicklung als der Bund blicken Bayerns Brauer zufrieden auf das Kalenderjahr 2017 zurück. Wie der Bayerische Brauerbund in München im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz mitteilte, konnte der Gesamtbierabsatz im In- und Ausland im zurückliegenden Jahr um 1,3 Prozent auf 23,8 Mio. hl gesteigert werden.

Noch nicht enthalten ist in diesen Zahlen der Absatz an alkoholfreiem Bier, das sich mit einem Volumen von rund 2 Mio. hl zu einem eigenständigen starken Segment im Biermarkt entwickelt hat. Insgesamt produzierte die bayerische Brauwirtschaft somit rund 25,8 Mio. hl, ein Produktionsvolumen, das zuletzt im Jahr 1995, also vor über 20 Jahren erreicht wurde.

Nach den Ursachen dieser positiven Entwicklung gefragt, nannte Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, weitere Exporterfolge der bayerischen Brauer. „Wir exportieren mit Bayerischem Bier auch ein Stück bayerisches Lebensgefühl! Bayerisches Bier ist Teil des kulinarischen Erbes Europas.“, so begründete Präsident Schneider die neuerliche Zunahme der Exportmenge um 5,8 Prozent auf insgesamt 5,2 Mio. hl.

Besonders erfreulich ist laut Schneider, dass zusätzlich zum Mengenwachstum auch ein steigendes Bewusstsein für Geschmacksunterschiede verschiedener Bierspezialitäten beim Verbraucher zu beobachten ist. Dies trage auch zu einer steigenden Beliebtheit traditionell bayerischer Bierspezialitäten in anderen Bundesländern bei.

In München gab heute der Bayerische Brauerbund die jüngsten Zahlen und Daten zu den Entwicklungen des Bayerischen Bieres bekannt (v.l.): Hauptgeschäftsführer Dr. Lothar Ebbertz, Präsident Georg Schneider, die amtierende Bayerische Bierkönigin Lena Hochstraßer und Geschäftsführer Walter König.