Frisch aufgetragen

+++ Frisch aufgetragen +++

Spektakuläres „Carmen“-Bühnenbild im See

Die bewegende Musik Georges Bizets, eine Geschichte voll glühender Leidenschaft und ein monumentales Bühnenbild bringen im Sommer 2017 das Flair Andalusiens auf die spektakuläre Seebühne in die Bregenzer Bodensee-Bucht: Für die Oper „Carmen" ließ der dänische Opernregisseur Kasper Holten zwei überlebensgroße Hände und zahlreiche riesige Spielkarten, entworfen von der britischen Bühnenbildnerin Es Devlin, auf die Seebühne bauen.

Rund 20 Tonnen Material stecken in den schweren Konstruktionen der kunstvoll gefertigten Frauenhände rechts und links der Seebühne. Bis zu 20 Meter ragen die beiden Hände aus dem Wasser. Das Stahlgerüst ist ummantelt von Trägermaterial aus Holz, auf dem rund 200 Styropor-Elemente aufgebracht sind – jedes einzeln dreidimensional gefräst. Die Hände wiegen rund 20 beziehungsweise 24 Tonnen. Ihre „Haut“ besteht aus Putz, mehreren Farbschichten und Lack.

Für den Bau lieferte Sto auch in diesem Jahr wieder Material: einen leicht zu verarbeitenden Unterputz und die Fassadenfarbe „StoColor Maxicryl“, die hoch wasserabweisend, strukturerhaltend und für farbtonintensive Anstriche geeignet ist. Die Baustoffspezialisten aus dem Schwarzwald beteiligen sich schon seit Jahren an der Umsetzung der Bühnenbilder für die Bregenzer Festspiele. Die gemeinsame Erarbeitung von technischen Lösungen mit dem Bühnenbildner Frank Schulze ermöglicht die Ausführung der imposanten Bühnenaufbauten.

Das diesjährige „Carmen“-Bühnenbild in Bregenz (Bodensee) trotzt Wellen, Wind und Wetter. (Foto: Christian Schellander/ Sto)