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Deutschlands ungewöhnlichstes Mieterprojekt: „Wohnung mit Huhn“

Julian Reus, Deutschlands schnellster Sprinter, hat die Patenschaft für das außergewöhnliche und in Deutschland einzigartige Projekt übernommen, bei dem man eine „Wohnung mit Huhn“ mieten kann.

Was wie ein Aprilscherz klingt, hat mittlerweile gewaltig Fahrt aufgenommen und viele Fans bekommen: Die kommunale Baugesellschaft Hanau bietet ihren Mietern an, in den Wohnanlagen, wo es der Platz erlaubt, Hühnerställe mit Hühnern anzumieten, die von den Bewohnern betreut werden. Die Maßnahme verfolgt mehrere Ziele: Reduzierung des Bioabfalls in den Wohngebieten, Stärkung des sozialen Zusammenhalts, da sich für das Projekt oft Mietergemeinschaften bilden, ein Stück Natur in die Stadt und zu den Stadtkindern zu holen oder aber auch Senioren ein sinnvolles Hobby geben. Zum Dank gibt’s für die Mieter jeden Tag frische Eier von glücklichen (eigenen) Hühnern. Inzwischen gibt es bereits fünf Hühnerställe der Baugesellschaft, die von Mietern betreut werden. Die Ställe sind artgerecht konzipiert, haben geschützte Legebereiche, viel Frischluft und einen Auslauf, der von den Tieren kräftig zum Scharren genutzt wird. Fachliche Beratung gibt es zudem von Mitarbeitern des Unternehmens, die im Privatleben selbst Hühner halten.

Beim Laufen waren sie schneller als er, aber als Sprinter Julian Reus mit Leckerlis kam, fraßen ihm die Baugesellschafts-Hühner aus der Hand. (Foto: Baugesellschaft Hanau)