INDUSTRIEBEDARF

Fachmagazin für Industriebedarf



Der INDUSTRIEBEDARF ist offizielles Organ des Fachverbandes des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels e.V. (FDM).

Die vielfältige Themenwelt des Fachmagazins für den industriellen Einkauf und Produktionsverbindungshandel umfasst unter anderem Werkzeuge, Maschinen, Materialien, Verfahrenstechnik, Arbeitsschutz, Logistik, Verbindungstechnik und Management.

 

News

Umdenken: Regionale Lieferketten etablieren

Der Verband der Deutschen Drehteileindustrie regt ein Umdenken in der industriellen Lieferkette an und schlägt vor, ins außereuropäische Ausland verlagerte Fertigungsaufträge künftig wieder verstärkt an deutsche Unternehmen zu vergeben. Das unterstützt die heimische Industrie, spart Kosten, sorgt für Produktions- und Liefersicherheit, gibt den Kunden mehr Flexibilität und ist gut für die Umwelt.

„Wegbrechende Aufträge und Kurzarbeit sind große Herausforderungen für uns, es sind erste Insolvenzen zu verzeichnen und wir stehen hier erst am Anfang“, erklärt Hermann Rumpel, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Drehteileindustrie. „Es ist an der Zeit, die Lieferkette wieder zu regionalisieren und ein neues Bewusstsein für ‚Made in Germany‘ zu schaffen.“ Denn Corona hat zu umfassenden Störungen der globalen Lieferketten geführt und ihre Anfälligkeit aufgezeigt. Es gab Ausfälle und Engpässe bei der Versorgung mit Gütern – von Tomatenmark über Medizinprodukte bis hin zu Komponenten für die Industrie. „Corona ist jedoch auch eine Chance, die internationale Arbeitsteilung zu überdenken und Beschaffungsstrategien neu zu entwickeln“, sagt Rumpel. „Reshoring ist mehr als nur eine Überlegung wert.“

„Wir wollen hier aber nicht dem Protektionismus das Wort reden, wie er zum Beispiel in den USA leider seit einiger Zeit zu beobachten ist“, mahnt Rumpel. „Ein solcher hätte langfristig fatale Folgen.“ Vielmehr geht es darum, Schlüsseltechnologien im Land zu halten, Lieferketten abzusichern sowie Deutschland und die EU als Fertigungsstandort wieder attraktiv zu machen. Die Produktion im Ausland muss deshalb nicht komplett eingestellt werden – Dual-Sourcing-Strategien mit Fertigung im In- und Ausland sind auch denkbar. Solche hybriden Ansätze geben zusätzlich Versorgungssicherheit. „Damit wir gestärkt aus der Pandemie hervorgehen, muss ein Umdenken einsetzen“, sagt Rumpel. „Dies bedarf der Unterstützung durch die Politik. Wir brauchen eine neue Industriepolitik mit einer begleitenden strategischen Steuerung, eine verbesserte Bildungspolitik sowie den verstärkten Einsatz digitaler Techniken und Automatisierung.“


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Extrem reiselustig: Ob zum Angeln an den Fjorden Norwegens, mit dem Hausboot auf der Müritz oder im Wohnmobil durch Kanada.

 

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Echter Disney-Fan und besonders begeistert von Mickey Mouse und Star Wars. Kein Film bleibt ungesehen.

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Redaktionsassistenz

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Schiff ahoi heißt es für die leidenschaftliche Seglerin so oft wie möglich. Hängt zur Musik von Santiano gerne die Nase in den Wind.

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Umdenken: Regionale Lieferketten etablieren

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