GETRÄNKEINDUSTRIE

Fachmagazin für die Getränkeindustrie



Sie wollen lesen, welche neuen Getränketechnologien gerade den Markt revolutionieren? Was es Neues vom Mitbewerber gibt oder welche Trends Branchenkenner für die nächste Zeit benennen? Dann ist die GETRÄNKEINDUSTRIE Ihr Fachmagazin.

Spannende Firmenporträts und Reportagen, interessante Fachbeiträge und Interviews sowie aktuelle Beiträge zu Messen und Tagungen – unser qualifiziertes Team liefert Ihnen jeden Monat die relevanten Informationen und Neuheiten aus der gesamten Getränkeindustrie.

Wem das noch nicht genug ist, der hat die Möglichkeit, sich wöchentlich über unseren Newsletter „Frisch eingeschenkt“ und unseren SMS-Executive-Flash mit brandheißen, aber auch etwas anderen Nachrichten aus der Branche füttern zu lassen.

 
 

News

Deutscher Weinbauverband appelliert an den Zusammenhalt der Weinwirtschaft

Der Deutsche Weinbauverband (DWV) erlebt gerade turbulente Zeiten. Die Verbände der genossenschaftlich organisierten Unternehmen und der Fränkische Weinbauverband hatten sich Ende Juni dazu entschlossen, den DWV zu verlassen. „Ein Schritt, den ich sehr bedauere und der weitreichende Konsequenzen für die Weinwirtschaft haben kann. Ein Schritt, den wir aber im Dialog mit unseren Mitgliedern genau analysieren werden“, so DWV-Präsident Klaus Schneider.

„Der DWV hat seit Jahrzehnten eine gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Erzeuger auf nationaler und europäischer Ebene etabliert. Insbesondere die europäische Ebene spielt dabei eine immer größere Rolle. Dort werden die Weichen für Regelungen gestellt, die unsere Branche maßgeblich beeinflussen. Entscheidungen hinsichtlich der GAP, der Alkoholpolitik oder bei umweltpolitischen Themen – Stichwort: Nachhaltigkeitsinitiativen – haben meist direkte Auswirkungen in den Mitgliedstaaten. Auf EU-Ebene darf Deutschland über den DWV im Konzert mit den drei großen Weinbauländern Frankreich, Italien und Spanien mitspielen. Um diese Position zu erhalten, müssen wir Erzeuger in Deutschland weiterhin mit einer Stimme sprechen. Nur so können wir den etablierten, direkten Zugang zu den Entscheidern in Brüssel nutzen und dafür sorgen, dass die Interessen des deutschen Weinbaus auf EU-Ebene Beachtung finden. Auch auf nationaler Ebene bringen wir die Interessen der Weinbranche bei allgemeinen landwirtschaftlichen Themen gebündelt in den Prozess mit ein: Düngeverordnung, Anwenderschutzbestimmungen oder aktuell das Insektenschutzpaket sind nur einige Beispiele. Das muss auch weiterhin so bleiben!“, stellte Schneider fest.

Die Austritte aus dem Dachverband führen aus Schneiders Sicht nicht dazu, dass einzelne Mitglieder ihre Interessen durchsetzen können: „Im Gegenteil, sie schwächen die Interessenvertretung der Weinwirtschaft insgesamt. Wenn wir nicht mehr mit einer Stimme sprechen, werden wir insgesamt weniger Gehör bei der Politik finden.“

Die Politik erwarte weiterhin, dass Meinungsbildung und Abstimmung auf Ebene des Berufsstandes stattfinde und nicht erst in Anhörungen auf Ebene der Ministerien. Schneider erweiterte seinen Appell an die Branche: „Wir müssen gemeinsam gegenüber der Politik auftreten, um durchschlagskräftig zu bleiben. Die Plattform für den Austausch und Abstimmung der Erzeuger muss der DWV bleiben!“

Letztlich seien die „Heilbronner Beschlüsse” der Stein des Anstoßes für die Austritte gewesen. Schneider: „Nach einer sehr langen Sitzung, die auch für Zwischenberatungen der einzelnen Gruppen unterbrochen wurde, hatte der Vorstand am Ende alle Beschlüsse zu den Bezeichnungen der Herkunftsstufen einstimmig gefasst. Lediglich bei der Frage der Verwendung von Ortsnamen enthielten sich u. a. die Genossenschaftsvertreter. Eindeutiger Tenor waren die klare Regelung der Herkunftsstufen und dafür eine Übergangsfrist von fünf Jahren unter Berücksichtigung der Vorgaben des EU-Rechts. Wir sind mit der klaren Marschrichtung auseinandergegangen, dass jeder für die Umsetzung dieses Beschlusses werben muss – gegenüber der Politik, aber auch gegenüber seiner eigenen Mitgliederbasis. Ich betone hier nochmal, dass der DWV diesen einstimmigen Beschluss des DWV-Vorstandes bis zum heutigen Tage nie infrage gestellt oder von ihm abgewichen ist. Vielmehr haben wir diesen im Gesetzgebungsverfahren immer mit Nachdruck gegenüber der Politik vertreten. Wir müssen kompromissfähig bleiben, sonst schaden wir dem gesamten Weinbau. Diskussionen können innerhalb unserer Gremien hart, aber fair geführt werden. Nach außen müssen wir aber mit einer Stimme sprechen, wenn wir gegenüber der Politik unsere Interessen durchsetzen wollen.“ Er hoffe daher, dass alle Erzeuger wieder unter ihrem gemeinsamen Dach „Deutscher Weinbauverband“ zusammenkommen.


Mediadaten

Mediadaten 2021

Download

Termin- und Themenplan 2021

Download

Mediadaten Newsletter 2021

Download

Team

Dr.-Ing. Klaus Krammer
Geschäftsführung

+498261999310

Sandra Wulkan
Verlagsleitung

+498261999150

Christoph Seifried
B.Eng. für Brau- und Getränketechnologie
Redaktion

+498261999317

 

Sabine Reggel
Media-Beratung

+498261999338

 

Michaela Schölderle
Media-Disposition

+498261999361

Susann Winterhoff
Vertrieb/Abonnement

+498261999455

 

Barbara Onischko
Redaktionsassistenz

+498261999325

Service

Frisch eingeschenkt

Der etwas andere Newsletter.
Normal kann schließlich jeder.

zur Anmeldung

Stellenbörse

Wer sucht wen wofür?
Wir sagen es Ihnen.

Anzeigen

SMS-Flash

Executive-News im Retro-Versand, auch ohne Internetverbindung.

zur Anmeldung

Fachzeitschriftenarchiv

Sämtliche Artikel zum Lesen oder Herunterladen – kostenlos.

zum Archiv

Probeheft anfordern

Sie bevorzugen Print?
Hier gibt’s Ihr Probeexemplar.

zur Bestellung

Branchenposter

Die Märkte in Zahlen. Alles auf einen Blick – zum Aufhängen.

Download

Bezugsquellen

Gesuchtes Produkt:

 

Abwasseraufbereitung

Cuss Deutschland

Chriwa Umwelt-Systemtechnik &
Service GmbH

Bruchweg 30
29313 Hambühren 1

0 50 84 / 4 04 - 0
0 50 84 / 4 04 - 31

info@cuss.de
www.cuss.de

Armaturen/Ventile

GEMÜ Gebr. Müller

Apparatebau GmbH & Co. KG

Fritz-Müller-Str. 6-8
74653 Ingelfingen

0 79 40 / 12 3 - 0
0 79 40 / 12 3 - 1 92

Aromen

Th. Geyer Ingredients GmbH & Co. KG

Im Wesertal 11
37671 Höxter

0 55 31 / 70 45 - 0
0 55 31 / 70 45 - 200

Behälter und Tanks

STAES.COM

Nijverheidsstraat 48 A
B-2260 Oevel (Westerlo)

00 32 / 14 259 - 300
00 32 / 14 259 - 301

Behälter/ Edelstahl

Speidel

Tank- und Behälterbau GmbH

Krummenstr. 2
72131 Ofterdingen

0 74 73 / 94 62 - 0
0 74 73 / 94 62 - 99

verwaltung@speidel-behaelter.de
www.speidel-behaelter.de

Dampferzeuger

Certuss Dampfautomaten GmbH & Co. KG

Hafenstr. 65
47809 Krefeld

0 21 51 / 57 8 - 0
0 21 51 / 57 8 - 264

krefeld@certuss.de
www.certuss.de

Dosenpressen / Recyclingpressen

WEIMA Maschinenbau GmbH

PUEHLER division

Im Deboldsacker 3+5
74232 Abstatt

0 70 62 / 91 588 - 11
0 70 62 / 91 588 - 28

Entwässerungstechnik aus Edelstahl

Hermann WALDNER GmbH & Co. KG

Wassertechnik

Anton-Waldner-Straße 10-16
88239 Wangen

0 75 22 / 986-0
0 75 22 / 986-280

Ersatzteile Getränkemaschinen

FAS Füllanlagenservice GmbH

Auweg 2
25495 Kummerfeld

0 41 01 / 79 42 - 0
0 41 01 / 79 42 - 10

info@fas-net.de
www.fas-net.de

Gebrauchtmaschinen und komplette Anlagen

BAVARIA Getränkemaschinen GmbH

Siemensstraße 13
24963 Tarp

0 46 38 / 899 - 199
0 46 38 / 899 - 001

Getränke-Grundstoffe

J. N. Reinartz GmbH & Co.KG

Lindenstr. 20
40723 Hilden

0 21 03 / 96 49 0
0 21 03 / 96 49 49

H1-Schmierstoffe

Finke Mineralölwerk GmbH

Rudolf-Diesel-Str. 1
27374 Visselhövede

0 42 62 / 7 98
0 42 62 / 79 95 19

PET-Preforms

PLAMA Plastik Maschinen GmbH

Bergische Str. 15
42781 Haan

0 21 29 / 94 16 - 0
0 21 29 / 94 16 - 99

info@plama.de
www.PLAMA-PET.de

Torsysteme

Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG

Fliederstr. 14
84079 Bruckberg

0 87 65 / 82 - 0
0 87 65 / 82 - 200

info@efaflex.com
www.efaflex.com

Wasseraufbereitung

ATN Wasseraufbereitung

Langer Graben 34
71297 Mönsheim

0 70 44 / 91 58 4 - 0
0 70 44 / 91 58 4 - 99

wasser@atn-wasseraufbereitung.de
www.atn-wasseraufbereitung.de

Wasseraufbereitungsanlagen

Chriwa Deutschland

Wasser-Aufbereitungstechnik GmbH

Bruchweg 30
29313 Hambühren 1

0 50 84 / 404-0
0 50 84 / 404-31

info@chriwa.de
www.chriwa.de

Events

Deutscher Weinbauverband appelliert an den Zusammenhalt der Weinwirtschaft

Der Deutsche Weinbauverband (DWV) erlebt gerade turbulente Zeiten. Die Verbände der genossenschaftlich organisierten Unternehmen und der Fränkische Weinbauverband hatten sich Ende Juni dazu entschlossen, den DWV zu verlassen. „Ein Schritt, den ich sehr bedauere und der weitreichende Konsequenzen für die Weinwirtschaft haben kann. Ein Schritt, den wir aber im Dialog mit unseren Mitgliedern genau analysieren werden“, so DWV-Präsident Klaus Schneider.

„Der DWV hat seit Jahrzehnten eine gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Erzeuger auf nationaler und europäischer Ebene etabliert. Insbesondere die europäische Ebene spielt dabei eine immer größere Rolle. Dort werden die Weichen für Regelungen gestellt, die unsere Branche maßgeblich beeinflussen. Entscheidungen hinsichtlich der GAP, der Alkoholpolitik oder bei umweltpolitischen Themen – Stichwort: Nachhaltigkeitsinitiativen – haben meist direkte Auswirkungen in den Mitgliedstaaten. Auf EU-Ebene darf Deutschland über den DWV im Konzert mit den drei großen Weinbauländern Frankreich, Italien und Spanien mitspielen. Um diese Position zu erhalten, müssen wir Erzeuger in Deutschland weiterhin mit einer Stimme sprechen. Nur so können wir den etablierten, direkten Zugang zu den Entscheidern in Brüssel nutzen und dafür sorgen, dass die Interessen des deutschen Weinbaus auf EU-Ebene Beachtung finden. Auch auf nationaler Ebene bringen wir die Interessen der Weinbranche bei allgemeinen landwirtschaftlichen Themen gebündelt in den Prozess mit ein: Düngeverordnung, Anwenderschutzbestimmungen oder aktuell das Insektenschutzpaket sind nur einige Beispiele. Das muss auch weiterhin so bleiben!“, stellte Schneider fest.

Die Austritte aus dem Dachverband führen aus Schneiders Sicht nicht dazu, dass einzelne Mitglieder ihre Interessen durchsetzen können: „Im Gegenteil, sie schwächen die Interessenvertretung der Weinwirtschaft insgesamt. Wenn wir nicht mehr mit einer Stimme sprechen, werden wir insgesamt weniger Gehör bei der Politik finden.“

Die Politik erwarte weiterhin, dass Meinungsbildung und Abstimmung auf Ebene des Berufsstandes stattfinde und nicht erst in Anhörungen auf Ebene der Ministerien. Schneider erweiterte seinen Appell an die Branche: „Wir müssen gemeinsam gegenüber der Politik auftreten, um durchschlagskräftig zu bleiben. Die Plattform für den Austausch und Abstimmung der Erzeuger muss der DWV bleiben!“

Letztlich seien die „Heilbronner Beschlüsse” der Stein des Anstoßes für die Austritte gewesen. Schneider: „Nach einer sehr langen Sitzung, die auch für Zwischenberatungen der einzelnen Gruppen unterbrochen wurde, hatte der Vorstand am Ende alle Beschlüsse zu den Bezeichnungen der Herkunftsstufen einstimmig gefasst. Lediglich bei der Frage der Verwendung von Ortsnamen enthielten sich u. a. die Genossenschaftsvertreter. Eindeutiger Tenor waren die klare Regelung der Herkunftsstufen und dafür eine Übergangsfrist von fünf Jahren unter Berücksichtigung der Vorgaben des EU-Rechts. Wir sind mit der klaren Marschrichtung auseinandergegangen, dass jeder für die Umsetzung dieses Beschlusses werben muss – gegenüber der Politik, aber auch gegenüber seiner eigenen Mitgliederbasis. Ich betone hier nochmal, dass der DWV diesen einstimmigen Beschluss des DWV-Vorstandes bis zum heutigen Tage nie infrage gestellt oder von ihm abgewichen ist. Vielmehr haben wir diesen im Gesetzgebungsverfahren immer mit Nachdruck gegenüber der Politik vertreten. Wir müssen kompromissfähig bleiben, sonst schaden wir dem gesamten Weinbau. Diskussionen können innerhalb unserer Gremien hart, aber fair geführt werden. Nach außen müssen wir aber mit einer Stimme sprechen, wenn wir gegenüber der Politik unsere Interessen durchsetzen wollen.“ Er hoffe daher, dass alle Erzeuger wieder unter ihrem gemeinsamen Dach „Deutscher Weinbauverband“ zusammenkommen.


Abo

Jetzt die GETRÄNKEINDUSTRIE bestellen und den Preisvorteil für das erste Bezugsjahr (12 Ausgaben erhalten und nur 9 Ausgaben bezahlen) nutzen:

Erscheinungsweise: monatlich
Sprache: deutsch
Mindestlaufzeit: 12 Monate (danach monatlich kündbar)


Print

Für Sie im ersten Bezugsjahr nur:
Inland: 55,37 € (inkl. Porto und 7 % MwSt.)
Ausland: 65,75 € (inkl. Porto, EU: zzgl. 7 % MwSt.)

Regulärer Bezugspreis ab 1.1.2021:
Inland: 73,83 € (inkl. Porto und 7 % MwSt.)
Ausland: 83,00 € (inkl. 14,00 € Porto, EU: zzgl. 7 % MwSt.)

e-Paper

Inland: 58,85 € (inkl. 7 % MwSt.)
Ausland: 55,00 € (EU: zzgl. 7 % MwSt.)


Kombipaket

Für Sie im ersten Bezugsjahr nur:
Inland: 71,42 € (inkl. Porto und 7 % MwSt.)
Ausland: 80,75 € (inkl. 14,00 € Porto, EU: zzgl. 7 % MwSt.)

Regulärer Bezugspreis ab 1.1.2021:
Inland: 95,23 € (inkl. Porto und 7 % MwSt.)
Ausland: 103,00 € (inkl. 14,00 € Porto, EU: zzgl. 7 % MwSt.)


Für Studenten gilt: jeweils 50 % Rabatt.
(Wir benötigen Ihre Immatrikulationsbescheinigung)

 

 

Abo bestellen (ePaper)

Abo bestellen
Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an info(at)sachon.de widerrufen.