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Hymer-Leichtmetallbau erweitert Führungsspitze  
Gemeinsam mit Jörg Nagel und Tobias Weiß bildet ab sofort Jochen Kirchner die neue Führungsspitze des Steigtechnik- und Automotive-Unternehmens Hymer-Leichtmetallbau. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit technischem Schwerpunkt war Jochen Kirchner an verschiedenen Standorten weltweit in leitenden Positionen tätig, unter anderem rund 20 Jahre lang für den Technologiekonzern ABB. Zuletzt war er mehrere Jahre Mitglied der Geschäftsführung der Wilhelm Layher GmbH & Co. KG, wodurch er ein umfassendes Branchenfachwissen besitzt. Seit November erweitert Jochen Kirchner die Geschäftsführung des Steigtechnik- und Automotive-Herstellers Hymer-Leichtmetallbau. Das Unternehmen mit Sitz in Wangen im Allgäu trägt mit der erweiterten Geschäftsleitung dem kontinuierlichen Firmenwachstum Rechnung und sieht sich mit der neuen Dreierspitze für kommende Herausforderungen optimal aufgestellt.  
Jacqueline Kuhn (Hessen) beste Malerin Deutschlands  
Beim praktischen Leistungswettbewerb (PLW) 2019 der Maler/-innen traten acht Frauen und vier Männer im Bildungszentrum 2 der Handwerkskammer Nürnberg gegeneinander an. Am Ende siegte die 21jährige Jacqueline Kuhn aus Hessen vor Hauke Max Eder (21) aus Thüringen und Vivien Deichmeier (24) aus Schleswig-Holstein. Gestaltet werden musste diesmal ein mobiles Aktionsmodell mit dem Motto „Skills for Future“. Aufgaben dabei: Gestaltung der Wandflächen in Kombination mit Lackierarbeiten, Klebetechniken und freien Wandtechniken. Im Rahmen der feierlichen Siegerehrung im Schindlerhof in Nürnberg wurden die drei erstplatzierten Jungmaler/-innen auch zu Mitgliedern im Maler- Nationalteam ernannt. Damit haben sie die Chance, im September 2020 bei den Euroskills, den Europäischen Wettbewerben des Handwerks, dabei zu sein. Ihre Ernennungsurkunden konnten sie aus den Händen der derzeitigen Nationalteam- Mitglieder Jessica Jörges und Mustafa Mohamed Hamdo entgegennehmen. Der Präsident des Bundesverbandes, Jan Bauer, dankte in seiner Festrede vor allem den Betrieben für die unter Beweis gestellte außerordentliche Ausbildungsleistung und die wichtige Unterstützung der Teilnehmer. Man habe hier eine Truppe gesehen, die sich füreinander einsetzte und die sich gegenseitig geholfen habe. Auch dies sei ein wichtiger Bestandteil der Wettbewerbe und des Berufsstandes. Bauer dankte den Organisatoren, der Handwerkskammer Mittelfranken und den Vertretern der Landesverbände für ihr zahlreiches Erscheinen. Insbesondere bedankte er sich bei den Unternehmen MEGA, Caparol, CWS, Storch und Mirka für die stete Unterstützung. Urkunden und Präsente konnten alle Teilnehmer aus den Händen von Holger Jentz, dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses im Bundesverband, und Sponsoren entgegennehmen.  
Bundesleistungswettbewerb der Fahrzeuglackierer/-innen  
Der Bundessieger 2019 im Fahrzeuglackiererhandwerk kommt aus Bayern und heißt Johannes Brandl. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten Laura Philipp aus Niedersachsen und Xenia Böhme aus Sachsen. Auch die Jury, bestehend aus Arno Knöpfle, Rainer Lennartz und Torsten Lucassen musste sich anstrengen, um aus den 12 allesamt hervorragenden Arbeiten die drei Besten auszuwählen. Bewertet wurden die Anordnung der Schrift und Gestaltungselemente, die technische Ausführung und der Gesamteindruck von Fahrzeugtür, Werbetafel und eines Fahrzeugmodells unter dem Motto „Deutscher Lackierertag 2020“. Durchgeführt wurde der diesjährige Wettbewerb im PPG Technology-Center in Hilden. Im Rahmen einer Feierstunde, bei der Familienangehörige, Betriebsinhaber und Ehrengäste anwesend waren, nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Händen von Paul Kehle, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer und Dr. Albert Bill vom Bundesverband ihre Urkunden und Geldpreise entgegen. Auch die Sponsoren PPG, SATA, Mirka und 3M überreichten den Siegern Präsente.  
DOMOTEX 2020  
Mit einem moderner gestalteten Standkonzept und branchenaktuellen Themen für den Arbeitsalltag in Zeiten der Digitalisierung wird der „Treffpunkt Handwerk“ zum Hotspot in Halle 13. Auf der DOMOTEX 2020 in Hannover (10. bis 13. Januar 2020) können junge wie erfahrene Handwerker von der Networking- und Community-Area zum lebendigen Austausch mit Kollegen profitieren. In interessanten Fachvorträgen berichten Spezialisten über aktuelle Themen aus der Praxis und stellen neue Lösungswege vor, von denen der berufserfahrene Handwerker ebenso lernen kann wie der Nachwuchs. Ergänzend dazu können sich Raumausstatter, Parkett- und Bodenleger, Maler und Lackierer über branchenrelevante neue Inhalte informieren. Zu den geplanten Themen gehören Digitalisierung, Fachkräfte und Nachwuchs, juristische Aspekte, Restaurierung, Marketing und vieles mehr. An allen vier Messetagen findet das umfangreiche Vortragsprogramm statt, das von Norbert Strehle, Sachverständiger in den Bereichen Bodenlegegewerbe sowie Estrich- und Parkettlegerhandwerk, moderiert wird. Referenten sind unter anderem Professor Dr. Andreas Rapp, Sachverständiger bei A.O. Rapp Gutachterbüro und Labor für Bau-Forensik sowie Leiter des Instituts für Berufswissenschaften im Bauwesen an der Leibniz Universität Hannover, der über Oberflächenschäden bei Parkettböden und Möglichkeiten der Sanierung spricht. Karsten Krause, Inhaber und Geschäftsführer bei K+R Bodenbeläge und Dekorationen GmbH, behandelt das Thema „Lichtechtheit von Bodenbelägen – Anspruch und Wirklichkeit“. Und Richard Kille, Leiter des Instituts für Fußboden- und Raumausstattung setzt sich mit „MMF-Böden – Wirtschaftlichkeit & Risiken bei schwimmenden Bodenbelägen“ auseinander. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist mit Vorträgen zu den Themen „Cybersicherheit für Handwerksbetriebe“ sowie „Der Weg in die digitale Strategie“ dabei. www.domotex.de  
Dr. Murjahn-Förderpreis 2019 verliehen  
Im Meistersaal des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks in Berlin wurden am 8. November 2019 fünf Preisträger mit dem Dr. Murjahn-Förderpreis ausgezeichnet. Dieser Preis, anlässlich des 75. Geburtstages von Dr. Klaus Murjahn zur Unterstützung des deutschen Maler- und Lackiererhandwerks ins Leben gerufen, wurde in diesem Jahr zum achten Mal verliehen. Partner des Förderpreises ist auch der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz. Die Preisträger 2019 sind Malermeisterin Margarita Vulfert für ihr Buchprojekt „Industrial Wallart: The Steampunk“ mit eigens fürs Malerhandwerk entwickelten Werktechniken und Malermeister Claus Schmidtke, der handelüblichen Vliesrohtapeten mit einer Gravurtechnik eine individuelle Note verleiht. Prämiert wurde auch die Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main für die Initiative „Faires Handwerk“ sowie der Verein zur Förderung des Deutschen Maler- und Lackierer-Museums in Hamburg. Den Sonderpreis für Jungmaler/innen nahm Ann-Christin Wehlage entgegen. Sie hat für die Firmengruppe Wehlage mit „Wehlage-Life“ ein Projekt ins Leben gerufen, das auf die Etablierung eines betrieblichen Gesundheits- und Schulungsmanagements abzielt. Ausführliche Informationen finden Sie in der Ausgabe DER MALER 1/2020.  
Uzin Utz Group erhält Arbeitgeber-Award  
Im Rahmen des Career Day verlieh das Kompetenzzentrum für Wachstums- und Vertriebsstrategien der Hochschule Neu-Ulm den Employer Brand Manager Award. Uzin Utz ging in diesem Jahr als Preisträger hervor und konnte die Jury bei der Vergabe des Preises in der Kategorie Flexibilität von sich überzeugen. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern flexible Arbeitsmodelle an: frei wählbare Teilzeitmodelle zwischen 30 und 90 Prozent, Job-Sharing, Desk-Sharing, Führen in Teilzeit sowie Gleitzeitmodelle. Zusätzlich verfügt jeder Mitarbeiter über ein Lebensarbeitszeitkonto und eine Sabbatical-Möglichkeit. „Wir sehen attraktive Arbeitsbedingungen als einen entscheidenden Faktor für Erfolg. Wir schaffen Arbeitsbedingungen, die den individuellen Lebensphasen gerecht werden. Uns ist es wichtig, Arbeitsmodelle zu finden, die unseren Mitarbeitern einen Rahmen bieten, in dem sie flexibel arbeiten können und dadurch den Unternehmenserfolg ermöglichen“, sagt Julian Utz, Vorstandsmitglied bei Uzin Utz.  
Konzept „Lebensräume“ erhält „Health Media Award“  
In Köln wurde zum 11. Mal der Branchen-Oscar „Health Media Award“ für die beste Gesundheitskommunikation verliehen. Mit dem Beitrag „Colours that Care – Lebensräume“, einem ganzheitlichen Gestaltungskonzept, das aufzeigt, wie selbstbestimmtes Wohnen im Alter gelingen kann, erhielt das Caparol-Team in der Kategorie „Konzepte/Projekte/Perspektiven & Ideen“ den „Health:Angel“ 2019. „Unser Konzept geht auf zentrale Aspekte der Raumgestaltung für das Wohnen im Alter ein. Der Fokus liegt dabei auf institutionellen Wohnformen im Quartier, die den Forderungen nach altersgerechter Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und auch Individualität gerecht werden“, erläutert Andreas Gradinger vom Objektmanagement der DAW, zu der die Profimarke Caparol gehört. Mit zunehmendem Alter verändert sich auch das Sehvermögen. Damit die Orientierung trotz schlechter Sehleistung gelingt, sind Aspekte wie Helligkeitskontraste für die visuelle Barrierefreiheit zu beachten. „Die Ganzheitlichkeit des Lebensräume-Gestaltungskonzeptes zeigt sich darin, dass es nicht nur ein Magazin gibt, sondern durch digitale Tools ergänzt wurde, die das beschriebene Konzept virtuell „begeh- und erlebbar“ machen. Entwickelt wurde eine Kampagne, die Print, Online, Pressearbeit, Vorträge und Social Media vereint“, so Manuela Jagemann (DAW Group Marketing). Andrea Girgzdies vom Caparol-FarbDesignStudio erläutert das Gestaltungskonzept: „Menschen jeden Alters fühlen sich dort wohl, wo ihre emotionalen Bedürfnisse gestalterisch aufgegriffen werden. Deshalb sollte die Wohnumgebung so gestaltet sein, dass sie Stress reduziert und die Wahrnehmung unterstützt. Die Natur liefert die beste Inspiration – auf dieser Erkenntnis basieren die sechs Lebensräume-Farbwelten. Sie kombinieren ausgewogen abgestimmte Wandfarbigkeiten, Bodenbeläge und Oberflächen mit natürlichem Charakter.“ Besonders die Panorama-Tour beeindruckt: Sie ermöglicht die 360°-Bewegung durch die Räume einer Seniorenresidenz. Dabei werden die Sehschwächen „Makuladegeneration“, „Grauer Star“ und „Blendempfindlichkeit“ simuliert. Durch die Anwendung der Farbkonzepte „Lebensräume“ wird aufgezeigt, wie Farbkontraste Sicherheit und Wohlbefinden im Raum erhöhen.  
Farbe des Jahres 2020: „Tranquil Dawn“  
Weniger Virtual Reality und dafür mehr echte Begegnungen – die Menschen besinnen sich wieder auf das analoge Erleben. Darum ist der „Human Touch“ das Thema, das die Lebenseinstellung im kommenden Jahr maßgeblich beeinflussen wird. Mit den „ColourFutures 2020“ und „Tranquil Dawn“, der Farbe des Jahres 2020, hat Sikkens eine Palette von neutralen und ausdrucksstarken Farbtönen kreiert, die diese Sehnsucht nach einem sinnvollen Leben in der digitalisierten Welt und die Aufbruchsstimmung am Beginn einer neuen Dekade in das Zuhause übertragen soll. Inspiriert von der Stimmung eines heraufziehenden Morgens ist die Farbe des Jahres ein sanfter, fließender Farbton, der zwischen Grün, Grau und Blau changiert (mehr dazu in DER MALER 1/2020).  
„Spritzbare Dämmung“ ist Produkt des Jahres 2019  
Die spritzbare Außendämmung „Ecosphere“ aus dem Hause Maxit (Azendorf) konnte sich den Titel „Produkt des Jahres“ in der Kategorie „Außenwand/ Fassade“ sichern. Die Preisverleihung fand Ende Oktober im Rahmen des Architekturwettbewerbs „Häuser des Jahres – die besten Einfamilienhäuser“ statt. Ausgelobt wird dieser vom Deutschen Architektur Museum (Frankfurt) sowie weiteren Kooperations¬partnern. Dabei ehrte die Jury erstmals auch herausragende Einzelprodukte – und entschied sich für die Ecosphere-Spritzdämmung. Die neuartige Dämm¬technologie entwickelte Maxit mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). „Das Geheimnis von Ecosphere sind wärmedämmende Mikro-Hohlglaskugeln im Inneren: Diese können aus verschiedensten Arten von Sand gewonnen werden und schonen so die schwindenden Bausand-Bestände“, erklärt Maxit-Marketingleiter Reinhard Tyrok. Zugleich sorgen sie dafür, dass die Dämmung mit herkömmlichen Putzmaschinen auf praktisch jeden Untergrund aufgespritzt werden kann.  
A+A 2019 mit Rekordergebnis  
Sie ist die weltweit größte Veranstaltung, wenn es um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Das unterstrich die A+A 2019 gemeinsam mit dem parallel stattfindenden Internationalen Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vom 5. bis 8. November eindrucksvoll. Mit insgesamt 2.121 Ausstellern aus 63 Nationen, platziert in erstmals zehn Hallen mit mehr als 78.000 Quadratmetern und über 73.000 Fachbesuchern, von denen jeder Zweite aus dem Ausland nach Düsseldorf reiste, setzte die Weltleitmesse für sicheres und gesundes Arbeiten Bestmarken in allen Disziplinen.Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit trieb auch die A+A thematisch um. Und das nicht nur im Rahmen neuer Veranstaltungen auf der Fachmesse und im Kongress zu Themen wie „nachhaltige textile Fertigung“ oder „Fairness in globalen Lieferketten“, welche in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Im Sinne einer ganzheitlichen Präventionskultur war die A+A per se geprägt vom aktuellen Topthema Nachhaltigkeit, ist sie doch das Fundament gesunder und sicherer Arbeit. „Es hat mich beeindruckt, wie unser Motto ‚Der Mensch zählt’ in den letzten vier Tagen auf der A+A praktisch gelebt wurde“, freut sich Wolfram Diener, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH, zum Abschluss der Weltleitmesse für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Das Angebot deckte mit sieben Sonderschauen und Fachkonferenzen alle Aspekte einer ganzheitlichen Präventionskultur ab – von betrieblichem Gesundheitsmanagement zu persönlichem Schutz und Workplace Design. Nicht fehlen durften Innovationen für die Digitalisierung der Arbeitswelt. Gezeigt wurden digitale Angebote insbesondere auf der Highlight Route zur Zukunft der Arbeit und in der neuen START-UP Zone. Dazu zählten u.a. Konzepte für den praktischen Einsatz von kollaborierender Robotik (Cobots) oder Exoskeletten, aber auch smarte Lösungen für den Persönlichen Schutz, wie beispielsweise spezielle Apps für Gefahrenstoffmanagement, interaktive Arbeitskleidung und Virtual Reality-Schulungsanwendungen. Die nächste A+A findet vom 26. bis 29. Oktober 2021 statt.Informationen zur A+A 2019 und dem Internationalen Kongress unter www.AplusA.de.