Archiv-Ergebnisse

1691 Treffer:
Neun Elektrowerkzeug-Hersteller präsentieren gemeinsames Akku-System  
Von weitem erinnert der thyssenkrupp Testturm in Rottweil ein bisschen an einen Bohrer. Das passt, findet Horst Garbrecht, Geschäftsführer (CEO) von Metabo. Denn Garbrecht und die Geschäftsführer der Unternehmen Rothenberger, Mafell, Eisenblätter, Collomix, Haaga, Starmix, Eibenstock und Steinel leiten schließlich Elektrowerkzeug- und Maschinenhersteller. In rund 240 Metern Höhe haben die neun Unternehmen zur gemeinsamen Pressekonferenz geladen, um etwas zu präsentieren, das in der Branche bisher einmalig ist – ein herstellerübergreifendes Akku-System: das Cordless Alliance System (CAS). Die Basis des CAS ist die Akku-Technologie von Metabo. Die Nürtinger haben sich in den vergangenen Jahren in diesem Bereich mit einer ganzen Reihe von Innovationen die Technologieführerschaft erobert. Die neueste Generation der Metabo LiHD-Akkupacks liefert in der 18-Volt-Ausführung mit zehn Akku-Zellen bis zu 1.600 Watt Leistung bei einer Kapazität von 8.0 Amperestunden (Ah). „Mit LiHD haben wir selbst für die energieintensivsten Anwendungen genügend Leistung. Deshalb können wir heute jedes handgeführte Elektrowerkzeug als Akku-Maschine bauen – und zwar so, dass sie den Anforderungen professioneller Anwender an Leistung und Ausdauer genügt“, sagt Garbrecht. Die professionellen Anwender habe man auch im Sinn gehabt, als die Idee für CAS entstand. „Wir sprechen intensiv mit den Anwendern über ihre Anforderungen und Wünsche. Und in vielen dieser Gespräche steht ein Wunsch ganz oben: Die Flexibilität, mit nur einem Akku-System und den Maschinen verschiedener Hersteller arbeiten zu können. Bei kabelgebundenen Maschinen ist das ja auch kein Problem, da ist die Steckdose die Universal-Schnittstelle aller Hersteller. Aber die Akku-Systeme der einzelnen Hersteller sind bislang nicht untereinander kompatibel. Das wollen wir zumindest für die Maschinen der CAS-Partner ändern. So haben die Anwender die doppelte Freiheit: Die des kabellosen Arbeitens – und die, Maschinen unterschiedlicher Hersteller wie bei Kabelmaschinen kombinieren zu können“, erklärt Garbrecht den Grundgedanken von CAS. „Dabei wäre aus technischer Sicht keine eigene Marke für die Kooperation notwendig. Die Kompatibilität von Akkupacks, Ladegeräten und Maschinen wäre auch gegeben, wenn alle Hersteller die entsprechenden Komponenten unter ihren angestammten Marken vertreiben würden. Aber natürlich ist die Kooperations-Marke für die Information der Anwender enorm wichtig. Ohne CAS könnten diese ja nicht ohne Weiteres erkennen, welche Hersteller mit demselben Akku-System arbeiten und daher untereinander hundertprozentig kompatibel sind.“   
Grundlagenkurs der Polimentvergoldung  
Die Polimentvergoldung ist die edelste, aber auch anspruchvollste Vergoldetechnik. Sie erlaubt die Herstellung hochglänzender Goldflächen, die dem Erscheinungsbild von gleißendem Massivgold nahe kommen. Die Technik gilt als die Domäne des Vergolderhandwerks; sie wird seit Jahrhunderten nahezu unverändert praktiziert. Eine beliebte gestalterische Variante dieser Technik ist die Kombination von Glanzgold mit mattgoldenen Teilflächen. Ornamentierte Oberflächen lassen sich so formal wirkungsvoll gliedern. Ergänzt wird die Polimentglanz- und mattvergoldung in der Regel durch unterschiedliche Verziertechniken. Bei der Gravur wird der Kreidegrund vor der Vergoldung reliefartig bearbeitet. Je nach Stil und Technik entstehen dabei Ornamente und Verzierungen die Gold- und Silberschmiedearbeiten aufs Trefflichste imitieren können. Der Münchner Farbkreis e.V. veranstaltet vom 23. bis 27. Juli 2018 an der Städtischen Meisterschule das Seminar „Grundlagen der Polimentvergoldung“ (Kosten: 600 Euro). Seminarleiter Hans Kellner war seit vielen Jahren Lehrkraft an der Städtischen Meisterschule für das Vergolderhandwerk, München. Sein Buch „Vergolden – das Arbeiten mit Blattgold“ ist ein Standardwerk für die Technik der Polimentvergoldung. Anmeldung und Information: kontakt@muenchener-farbschule.de  
Festool ROADSHOW 2018  
Auch 2018 tourt Festool mit seiner Roadshow wieder durch Deutschland. Unter dem Motto „Besser im System - perfekt im Detail“ stellt der Hersteller auf seiner Roadshow die Vorteile seiner Systemlösungen, sein 18 Volt-System und insbesondere seine Neuheiten in den Mittelpunkt. So wird ein Roadshow-Besuch zur idealen Gelegenheit, Anwendungslösungen live zu erleben, Produkte selbst zu testen und Tipps und Tricks aus erster Hand vom Festool-Team zu erfahren. Mit dabei: Die neue Akku-Dämmstoffsäge ISC 240, die neuem, wieder lösbaren Korpus- und Möbelverbinder sowie die neuen Bluetooth® Absaugmobile und Bluetooth® Akkupacks und der neue neue, glatte Saugschlauch und die neuen Akku-Kompaktschleifer. Aber auch jede Menge Zubehör und Verbrauchsmaterial ist mit an Bord: das neue Sys- tem MULTI-JETSTREAM 2 und das neue Schleifmittel GRANAT NET. Das Festool Team informiert ebenso über die Leistungen von „SERVICE all-inclusive“. Einen Film, weitere Informationen zum Gewinnspiel, zu Terminen und Veranstaltungsorten gibt es auf www.festool.de/roadshow oder bei teilnehmenden Fachhändlern.  
Ardex baut Marktposition in Australien und USA aus  
Die Ardex-Gruppe wächst weiter: Das Bauchemieunternehmen mit Hauptsitz in Witten beteiligt sich mehrheitlich an dem australischen Werkzeughersteller DTA, der hochwertige Produkte für Fliesen- und Bodenleger herstellt und diese in Australien, Neuseeland und den USA vertreibt. DTA wurde 1976 gegründet und ist heute Marktführer in Australien. Das Unternehmen produziert, importiert und vertreibt seine Qualitätsprodukte bisher in den Märkten Australien, Neuseeland und den USA. Dabei liegt der Fokus auf dem Profisegment. „Dieses Joint Venture ist eine einzigartige Ergänzung zu der von uns angestrebten Systemlösung“, sagt Mark Eslamlooy, CEO der Ardex-Gruppe. „DTA ist stolz, ein Teil der Ardex-Gruppe zu werden“, betont Phillip Cozens, Eigentümer von DTA. „Wir gehen davon aus, damit weltweit Chancen für DTA besser nutzen zu können.“ Auch weiterhin wird DTA eigenständig in den Heimatmärkten Australien, Neuseeland und den USA operieren. In keinem der beiden Unternehmen sind personelle Veränderungen geplant.  
Info-Broschüre für Maler- und Lackiererazubis  
Die Frage nach der beruflichen Zukunft kann man sich nicht früh genug stellen. Wer sich für den Beruf des Malers und Lackierers entschieden hat und zu den Besten der Berufsschulklasse oder des Jahrgangs zählt, dem steht eine interessante Karriere offen. Gemeinsam mit Berufs- und Fachschulen hat die Sto-Stiftung das Konzept der Bildungspyramide entwickelt. Begleitet werden dabei junge Menschen mit wirtschaftlichem Förderbedarf. Schon während der Ausbildung ist die Information über weiterführende Angebote und die große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten wichtig. Zielgruppenadäquat hat die Sto-Stiftung ihre Broschüre „Bildungspyramide“ zum Förderangebot im Handwerk in der Neuauflage aktualisiert. Unter www.sto-stiftung.de steht das PDF zum kostenlosen Download bereit.  
Internationaler Award an RAL FARBEN  
Von 7.721 eingereichten Arbeiten aus 41 Ländern und Regionen hat eine international besetzte 19-köpfige Jury das Farbmessgerät „RAL Colorcatch Nano“ in China als eines der 22 besten Produkte mit dem „Design Intelligence Award 2018“ ausgezeichnet. Somit heimst das Farbmessgerät nach den Design-Auszeichnungen „German Design Award 2017“ und „Red Dot Design 2017“ einen weiteren international renommierten Preis ein. Der „Design Intelligence Award“ wurde im Jahr 2015 von der China Academy of Art ins Leben gerufen. Ziel ist die Förderung von chinesischem Industriedesign und gleichzeitig das Interesse von Designtalenten mit exzellenten Designprojekten aus aller Welt zu wecken. Das mobile und handliche Farbmessgerät überzeugt mit smarter Technologie bei der Farbmessung von bis zu fünf Farben gleichzeitig, unabhängig von Oberfläche und Material, und findet den dazu passenden RAL-Farbton. Der Farbton kann über die App RAL iColours direkt auf ein Objekt übertragen werden. Während der Farbmessung werden alle nicht dominierenden Farbtöne sowie Schatteneffekte oder Schmutzpartikel automatisch eliminiert. Markus Frentrop, Leiter RAL FARBEN, hat den Preis nach einer kurzen Produktvorführung vor Ort entgegengenommen: „RAL FARBEN freut sich sehr über die Auszeichnung im wichtigen chinesischen Markt. Und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit führenden chinesischen Farbexperten in den Bereichen Design und Architektur.“  
Akademie für Wandmalerei  
Mit der fünftägigen „Trompe-l´œil Malwoche“ schlossen vor wenigen Wochen 14 Absolventen erfolgreich ihre Ausbildung an der Akademie für Wandmalerei in München ab. Maler, Stuckateure und Restauratoren, die ihre Kompetenzen im künstlerischen Bereich erweitern möchten, lernen in der Ausbildung Schritt für Schritt professionelle Techniken der Wandmalerei mit Künstler-Acrylfarben. Die Ausbildung umfasst insgesamt 10 Seminare (31 Seminartage) im Lauf von 1,5 Jahren und lässt sich parallel zum Beruf absolvieren. Ende Oktober startet der 13. Ausbildungsjahrgang unter der Leitung von Ursula und Martin Benad, die als Autoren von mittlerweile 17 Fachbüchern zu den Themen Wandmalerei, Farbgestaltung und Gestaltungstechniken zu den bekanntesten Wandmalern im deutschsprachigen Raum zählen. Die Themen der Ausbildung: Imitationstechniken, Graumalerei, Landschaftsmalerei, Darstellung von Himmel und Meer, Draperien, Statuen und vieles mehr, sowie Entwurf, Perspektive und Marketing für Wandmaler. www.benad.com/akademie  
Peter Jansen neuer VdL-Präsident  
Peter Jansen (58) ist der neue Präsident des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.. Der Geschäftsführer der Farbenfabrik P.A. Jansen GmbH in Ahrweiler wurde auf der Mitgliederversammlung in Dresden zum Nachfolger von Klaus Meffert gewählt, der nicht mehr zu einer dritten Amtszeit angetreten war. Jansen ist seit 1985 als Manager im Unternehmen aus Ahrweiler beschäftigt, das in diesem Jahr seinen 140. Jahrestag feiert. Jansen kennt den Verband aus mehreren Perspektiven. So war er Vorsitzender der Bezirksgruppe Rhein/Main und zuletzt der Vorsitzende der Fachgruppe Bautenfarben. In seiner letzten Rede als Präsident bedankte sich Klaus Meffert für die „sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und hob speziell die Arbeit mit den beiden Geschäftsführern positiv hervor. Der Unternehmer aus Bad Kreuznach war 24 Jahre im Verband aktiv, davon sechs Jahre als Präsident. Er übergibt einen finanziell gesunden Verband mit 185 ordentlichen Mitgliedern aus allen Bereichen der Farbenbranche. Als seine Vertreter wurden Dr. Renate Bork-Brücken (BASF) und Robert Fitzka (Hartmann Druckfarben) bestätigt.  
Jansen startet 5S-Initiative  
Jansen, Ahrweiler, startet unter dem Namen „5S“ eine Initiative, die dem Maler einerseits hochwertige Systemprodukte zur Verfügung stellt, die die Arbeitsprozesse vereinfachen. Andererseits schult die Lackfabrik die Anwender. „5S“ stehe dabei für Spachteln, Streichen, Spritzen, Säubern, Schulen. „Wir wollen dem Maler ein Gesamtpaket anbieten, das jeden Schritt der Verarbeitung optimiert“, so Frank Jakobs, Produktmanager bei Jansen. Um diesen Anspruch auch auf Produktebene zu erfüllen, bringt Jansen drei neue Produkte auf den Markt: „ISO-TLR Türenlack Rapid Airless“, „ISO-Malervorlack Airless“ sowie einen Spritzgerätereiniger. So hat der Anwender den exakt gleichen Lack als Airless- und klassische Variante zur Verfügung. Da neue Technologien immer auch neue Herausforderungen an den Verarbeiter mit sich bringen, schult Jansen die Maler im Jansen Campus zu aktuellen Anwendungstechniken. Der Campus diene zudem zum konstruktiven Austausch. Zur 5S-Initiative können Maler auch die Broschüre „5S – Erkenne die Leichtigkeit“ bestellen. www.jansen.de  
Dämmen-lohnt-sich komplettiert Services  
Hausbesitzer finden auf www.dämmen-lohnt-sich.de ab jetzt ein neues Angebot: die Energieberater-Services. Neben der bundesweiten Vermittlung von Fachhandwerkern haben Hausbesitzer über Deutschlands größtes Portal zur Wärmedämmung nun auch Zugang zu Energieberatern in ihrer Nähe. „Dämmen-lohnt-sich.de“ kooperiert dazu mit dem Deutschen Energieberater Netzwerk e.V. (DEN e.V.). Unter dem Menüpunkt „Energieberater-Services“ finden Interessenten insgesamt sechs Beratungsmodule des DEN e.V., inklusive einer detaillierten Leistungsbeschreibung. Hat der Hausbesitzer hier einen verfügbaren Energieberater in seiner Nähe gefunden, stellt er seine Anfrage für eine Energieberatung per Online-Formular an das DEN. Das Netzwerk aktiviert dann den entsprechenden Energieberater, welcher umgehend Kontakt mit dem Hausbesitzer aufnehmen kann. „Dämmen-lohnt-sich.de“ empfiehlt dabei generell eine Gewerke-neutrale und wirtschaftlich unabhängige Energieberatung. Denn diese ist Voraussetzung für eine erfolgreiche, mängelfreie Sanierung. Zudem ist sie für eine Förderung der Sanierungsmaßnahme durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verpflichtend. Die Beratungsleistung der Energieberater selbst ist kostenpflichtig, sie hilft aber oft, Fehlplanungen oder mangelhafte Ausführung zu vermeiden.