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14-Meter-Rigoletto auf der Seebühne

14 Meter hoch, 175 Tonnen schwer: Das Bühnenbild im Bodensee, das für den „Rigoletto“ der 74. Bregenzer Festspiele geschaffen wurde, imponiert schon durch seine Größe. Für das beeindruckende Opernerlebnis sorgt aber vor allem die Beweglichkeit von Kopf und Händen: Mit Mimik und Gestik wird das Bühnenbild selbst zum Darsteller. So gehört die Kulisse – entstanden in dreijähriger Teamarbeit von Philipp Stölzl (Bühnenbild, Inszenierung) und Theatermaler Frank Schulze – zum Gesamterlebnis, ebenso wie die Seebühne als stimmungsvoller Ort, die Musik von Verdi und die Aufführung selbst.

Damit der Hofnarr über die gesamte Festspielzeit den Wellen, Wind und Wetter trotzt und zugleich für die Darsteller frei begehbar ist, steckt hinter der Fassade eine widerstandsfähige Konstruktion aus Polystyrol, Stahl und Holz. Für die Oberfläche wählte der Maler eine Qualität wie für hochwertige Gebäudefassaden und setzte – wie schon in den vergangenen Spielzeiten – auf Beschichtungen von Sto.

 

 


Foto: Christian Schellander/Sto