BRAUINDUSTRIE

Fachmagazin für die erfolgreiche Brauerei



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Hervorgegangen aus dem „Niederbayerischen Bierbrauer“ bietet Ihnen die BRAUINDUSTRIE heute die höchste tatsächlich verbreitete Auflage (TvA) aller deutschen Brauereifachzeitschriften. Als technik- und marketingorientiertes Medium stellt die BRAUINDUSTRIE Fachbeiträge, Interviews und Reportagen für Entscheider in der modernen Brauwirtschaft in den Fokus.

Ein kompetentes Team berichtet über Veranstaltungen, die Arbeit der Verbände, innovative Produkte und Neues aus der Zulieferindustrie.

Die BRAUINDUSTRIE wird ergänzt durch den wöchentlichen Newsletter „Frisch eingeschenkt“ und den SMS-Executive-Flash: Ihr Informations-Trio für die Brau- und Getränkebranche!

News

Bayerns Brauer zuversichtlich trotz leichtem Absatzminus

Wie der Bayerische Brauerbund mitteilt, produzierten Bayerns Brauer nach Jahren der fast kontinuierlichen Aufwärtsbewegung im vergangenen Jahr etwas weniger Bier. Erwartungsgemäß waren die Absatzzugewinne durch den Jahrhundertsommer 2018 und durch Sondereffekte wie die Fußball-WM im Folgejahr nicht haltbar, so dass der Bierabsatz mit einem Minus von 3,3 Prozent wieder auf das Niveau von 2017 zurückfiel. Insgesamt wurden 2019 23,8 Mio. hl, also rund 820.000 hl weniger als im Vorjahr produziert.  

Auch der anhaltend gute Absatz alkoholfreier Biere, die in den amtlichen Bierabsatzstatistiken nicht enthalten sind, sowie die florierenden Exportgeschäfte mit Bayerischem Bier konnten den leichten Rückgang der Gesamtproduktion auf 25,8 Mio. hl inklusive alkoholfreiem Bier nicht kompensieren.

Trotz der Absatzdelle sieht der Präsident des Bayerischen Brauerbundes, Georg Schneider, Chancen für die gut gerüstete bayerische Brauwirtschaft: „Die weltweite Wertschätzung unserer Bierspezialitäten unter der Schutzbezeichnung „Bayerisches Bier g.g.A.“, aber auch das wachsende Angebot innovativer Getränke, die unter verstärktem Augenmerk auf eine nachhaltige Produktion hergestellt werden, sind hervorragende Voraussetzungen, um dem sich wandelnden Konsumverhalten unserer Kunden zu begegnen.“ Auch gelte es die neuen Lifestyle-Produkte aus der Brauerei im Bereich des sportlich, frischen und leichten Genusses offensiver zu vermarkten als bisher.

Vor dem Hintergrund des massiven Kostendrucks, unter dem die Branche nicht zuletzt durch die Tariferhöhungen der Jahre 2019 und 2020 steht, warnte Präsident Schneider vor einem Verdrängungswettbewerb über den Preis.

Auch zu einer ggf. Anpassung der Pfandsätze bei Mehrweggebinden bezog der Bayerische Brauerbund Stellung. Die wachsende Diskrepanz zwischen den Beschaffungskosten für Flaschen und Kästen und dem dafür hinterlegten Pfand, mache eine Pfanderhöhung dringend notwendig. Alleingänge einzelner Unternehmen seien hier aber ebenso wenig zielführend wie Zeitdruck, so Georg Schneider, denn eine Pfandanpassung werde nur im Schulterschluss mit dem Getränke- und Lebensmittelhandel, mit den Betreibern der Rücknahmeautomaten und mit der gesamten Brauwirtschaft zu schaffen sein.

Sorge bereitet dem Brauerbund aktuell eine Forderung des Bundesfinanzministeriums, das unter Berufung auf ein Urteil des Bundesfinanzhofes vom Januar 2013 von Brauereien eine Auflösung ihrer Rückstellungen verlangt, die diese für die Rückzahlung von Pfandgeldern gebildet haben. Präsident Schneider bezeichnete es als „Unding“, dass die Nutzer von Individualflaschen mit ihren durch hohen Sortieraufwand das Mehrwegsystem belastenden Flaschen für ihr Verhalten sogar belohnt würden und die Verwender von Einheitsgebinden nun die Zeche zahlen.

Als weiteres Beispiel nannte Schneider die ungerechte Besteuerung von Biermischgetränken. Erst 2018 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Praxis der Belastung des Limoanteils in Biermischgetränken mit Biersteuer für unzulässig erklärt. „Es kann nicht sein, dass durch die Änderung der Alkoholsteuer-Struktur-Richtlinie nun hinten herum wieder Möglichkeiten geschaffen werden, zuckergesüßte Erfrischungsgetränke mit Biersteuer zu belegen.

Die amtierende Bayerische Bierkönigin Vroni Ettstaller aus Gmund am Tegernsee rief anlässlich der Jahrespressekonferenz des Bayerischen Brauerbundes bierbegeisterte Damen ab 21 auf, sich noch bis zum 12. Februar um ihre Nachfolge zu bewerben.


Die amtierende Bayerische Bierkönigin Vroni Ettstaller umrahmt von Georg Schneider (re.), Präsident, Dr. Lothar Ebbertz (li.), Hauptgeschäftsführer und Walter König, Geschäftsführer, alle Bayerischer Brauerbund

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Team

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Dipl. Volkswirt
Verlagsleitung

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Bayerischer Bierorden-Träger, bekennender Kuba-Fan und natürlich „Bewahrer“ von Schloss Mindelburg.

Benedikt Meier
M. Sc. Brauwesen
Redaktion

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Hat sein Büro in eine Kaffee-Plantage verwandelt. Mit ersten Ernte-Ergebnissen ist bereits im Jahr seines Renteneintritts zu rechnen.

Anita Elsäßer
Media-Beratung

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Siegerin des ersten Sachon-Schafkopfturniers. Ihre Füße nutzt sie entweder zum Tanzen oder um ferne Länder zu bereisen.

 

Stephan Keller
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Wandelndes Filmlexikon und Dauerkartenbesitzer des örtlichen Kinos. Greift gerne zum Queue, um bei einer Runde Billard abzuschalten.

 

Susann Winterhoff
Vertrieb/Abonnement

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Lasset die Spiele beginnen – für einen spannenden Spieleabend lässt sie alles stehen und liegen.

Barbara Onischko
Redaktionsassistenz

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Dank ihres grünen Daumens verwandelt sie ihren heimischen Garten ganzjährig in ein kleines Paradies.

 

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Abwasseraufbereitung

Cuss Deutschland

Chriwa Umwelt-Systemtechnik &
Service GmbH

Bruchweg 30
29313 Hambühren 1

0 50 84 / 4 04 - 0
0 50 84 / 4 04 - 31

info@cuss.de
www.cuss.de

Behälter und Tanks

STAES.COM

Nijverheidsstraat 48 A
B-2260 Oevel (Westerlo)

00 32 / 14 259 - 300
00 32 / 14 259 - 301

Biersiphon

Dr. Bauer-Secundus GmbH

Güterbahnhofstr. 9
76532 Baden-Baden

0 72 21 / 22 95 0
0 72 21 / 26 20 7

dr.bauer-secundus-gmbh@t-online.de
www.dr-bauer-secundus.de

CO2- Messgeräte

STEINFURTH MESS-SYSTEME GMBH

Bonifaciusring 15
45309 Essen

0 20 1 / 8 55 17-0
0 20 1 / 8 55 17-20

info@steinfurth.de
www.steinfurth.de

Dampferzeuger

Certuss Dampfautomaten GmbH & Co. KG

Hafenstr. 65
47809 Krefeld

0 21 51 / 57 8 - 0
0 21 51 / 57 8 - 264

krefeld@certuss.de
www.certuss.de

Dampfkessel

WIMA Dampfgeneratoren GmbH

Breitendieler Straße 3
63897 Miltenberg/Main

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0 93 71 / 27 78

Entwässerungstechnik aus Edelstahl

Hermann WALDNER GmbH & Co. KG

Wassertechnik

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88239 Wangen

0 75 22 / 986-0
0 75 22 / 986-280

Fässer/Kegs

Fassbüttnerei-Weis Fasshandel e.K.

Serkendorfer Str. 4
96231 Bad Staffelstein-Uetzing

0 95 73 / 64 10
0 95 73 / 3 19 04

email@buettnerei-weis.de
www.buettnerei-weis.de

Gebrauchtmaschinen und komplette Anlagen

BAVARIA Getränkemaschinen GmbH

Siemensstraße 13
24963 Tarp

0 46 38 / 899 - 199
0 46 38 / 899 - 001

Hopfen - Hopfenprodukte

BarthHaas GmbH & Co. KG

Freiligrathstr. 7/9
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+49 911 54890
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Hopfen - Hopfenprodukte

Hopfen-Forster

Heidelbergweg 2 A
93358 Train / Hallertau

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Kurzzeiterhitzungsanlagen

LP Project Service GmbH

Manfred Rieker

Am Johanniterschloss 19
86720 Nördlingen

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Malz

Mich. Weyermann® GmbH & Co. KG

Brennerstr. 17-19
96052 Bamberg

0 95 1 / 93 22 00
0 95 1 / 93 22 09 70

Malz

Palatia Malz GmbH

Kurfürsten-Anlage 52
69115 Heidelberg

0 62 21 / 64 66 - 0
0 62 21 / 64 66 - 99

Paletten

Lämmle Holzverarbeitung GmbH

Bei der Sägemühle 15
88430 Rot a. d. Rot-Zell

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Pelettieranlagen für Hopfen, Malzkeime und Biertreber

AMANDUS KAHL GmbH & Co. KG

Dieselstraße 5 - 9
21465 Reinbek

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Schaumstabilität

STEINFURTH MESS-SYSTEME GMBH

Bonifaciusring 15
45309 Essen

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Tankbeschichtungen

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CH-9314 Steinebrunn

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info@radixag.ch
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Tankbeschichtungen

Munk + Schmitz

Oberflächentechnik GmbH & Co. KG

Poller Kirchweg 92-104
51105 Köln

0 221 / 83 90 8 - 20
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Leipziger Straße 374
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ATN Wasseraufbereitung

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71297 Mönsheim

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wasser@atn-wasseraufbereitung.de
www.atn-wasseraufbereitung.de

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Wasser-Aufbereitungstechnik GmbH

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29313 Hambühren 1

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info@chriwa.de
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EUWA H.H. Eumann GmbH

The World of Water Treatment

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89420 Höchstädt a. d. Donau

0 90 74 / 41-0
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www.gruenbeck.de

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Bayerns Brauer zuversichtlich trotz leichtem Absatzminus

Wie der Bayerische Brauerbund mitteilt, produzierten Bayerns Brauer nach Jahren der fast kontinuierlichen Aufwärtsbewegung im vergangenen Jahr etwas weniger Bier. Erwartungsgemäß waren die Absatzzugewinne durch den Jahrhundertsommer 2018 und durch Sondereffekte wie die Fußball-WM im Folgejahr nicht haltbar, so dass der Bierabsatz mit einem Minus von 3,3 Prozent wieder auf das Niveau von 2017 zurückfiel. Insgesamt wurden 2019 23,8 Mio. hl, also rund 820.000 hl weniger als im Vorjahr produziert.  

Auch der anhaltend gute Absatz alkoholfreier Biere, die in den amtlichen Bierabsatzstatistiken nicht enthalten sind, sowie die florierenden Exportgeschäfte mit Bayerischem Bier konnten den leichten Rückgang der Gesamtproduktion auf 25,8 Mio. hl inklusive alkoholfreiem Bier nicht kompensieren.

Trotz der Absatzdelle sieht der Präsident des Bayerischen Brauerbundes, Georg Schneider, Chancen für die gut gerüstete bayerische Brauwirtschaft: „Die weltweite Wertschätzung unserer Bierspezialitäten unter der Schutzbezeichnung „Bayerisches Bier g.g.A.“, aber auch das wachsende Angebot innovativer Getränke, die unter verstärktem Augenmerk auf eine nachhaltige Produktion hergestellt werden, sind hervorragende Voraussetzungen, um dem sich wandelnden Konsumverhalten unserer Kunden zu begegnen.“ Auch gelte es die neuen Lifestyle-Produkte aus der Brauerei im Bereich des sportlich, frischen und leichten Genusses offensiver zu vermarkten als bisher.

Vor dem Hintergrund des massiven Kostendrucks, unter dem die Branche nicht zuletzt durch die Tariferhöhungen der Jahre 2019 und 2020 steht, warnte Präsident Schneider vor einem Verdrängungswettbewerb über den Preis.

Auch zu einer ggf. Anpassung der Pfandsätze bei Mehrweggebinden bezog der Bayerische Brauerbund Stellung. Die wachsende Diskrepanz zwischen den Beschaffungskosten für Flaschen und Kästen und dem dafür hinterlegten Pfand, mache eine Pfanderhöhung dringend notwendig. Alleingänge einzelner Unternehmen seien hier aber ebenso wenig zielführend wie Zeitdruck, so Georg Schneider, denn eine Pfandanpassung werde nur im Schulterschluss mit dem Getränke- und Lebensmittelhandel, mit den Betreibern der Rücknahmeautomaten und mit der gesamten Brauwirtschaft zu schaffen sein.

Sorge bereitet dem Brauerbund aktuell eine Forderung des Bundesfinanzministeriums, das unter Berufung auf ein Urteil des Bundesfinanzhofes vom Januar 2013 von Brauereien eine Auflösung ihrer Rückstellungen verlangt, die diese für die Rückzahlung von Pfandgeldern gebildet haben. Präsident Schneider bezeichnete es als „Unding“, dass die Nutzer von Individualflaschen mit ihren durch hohen Sortieraufwand das Mehrwegsystem belastenden Flaschen für ihr Verhalten sogar belohnt würden und die Verwender von Einheitsgebinden nun die Zeche zahlen.

Als weiteres Beispiel nannte Schneider die ungerechte Besteuerung von Biermischgetränken. Erst 2018 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Praxis der Belastung des Limoanteils in Biermischgetränken mit Biersteuer für unzulässig erklärt. „Es kann nicht sein, dass durch die Änderung der Alkoholsteuer-Struktur-Richtlinie nun hinten herum wieder Möglichkeiten geschaffen werden, zuckergesüßte Erfrischungsgetränke mit Biersteuer zu belegen.

Die amtierende Bayerische Bierkönigin Vroni Ettstaller aus Gmund am Tegernsee rief anlässlich der Jahrespressekonferenz des Bayerischen Brauerbundes bierbegeisterte Damen ab 21 auf, sich noch bis zum 12. Februar um ihre Nachfolge zu bewerben.


Die amtierende Bayerische Bierkönigin Vroni Ettstaller umrahmt von Georg Schneider (re.), Präsident, Dr. Lothar Ebbertz (li.), Hauptgeschäftsführer und Walter König, Geschäftsführer, alle Bayerischer Brauerbund

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