Mittelständler kaufen schlechter ein als Konzerne

09.05.2011 - 12:36


Rund ein Drittel der deutschen Mittelständler führen keine standardisierten Lieferantenbewertungen sowie regelmäßige Besuche und Audits bei ihren Lieferanten durch. Damit liegen sie gegenüber Großunternehmen und Konzernen weit zurück: Mehr als 80 Prozent dieser Unternehmen kontrollieren ihre Lieferanten systematisch. Das hat eine aktuelle Befragung von 501 Top-Entscheidern der deutschen Wirtschaft durch das Institut für Demoskopie Allensbach und das Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management der Universität St. Gallen im Auftrag der Unternehmensberatung Kerkhoff Consulting ergeben.

Noch dramatischer ist der Unterschied im Risikomanagement. Gerade einmal 14 Prozent der Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern verfügen über ein Risikomanagementsystem im Einkauf. Immerhin hat knapp die Hälfte (47 Prozent) der großen Firmen mit mehr als 1.000 Angestellten ein solches System aufgebaut.

Zur Studie: Die Befragung hat im 1. Quartal 2011 stattgefunden und ist durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von Kerkhoff Consulting durchgeführt worden. Befragt worden sind 501 Top-Entscheider aus allen Branchen, in der Regel Inhaber, Geschäftsführer und Vorstände. Kleine Unternehmen hatten dabei eine Größe von maximal 250 Mitarbeitern, große Unternehmen von mehr als 1.000 Mitarbeitern.

 

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