Messen in 3-D

11.04.2008 - 15:51

Komplexe Freiformgeometrien werden heute vor allem in Autoscheinwerfern oder Optiken für Kameras und Beamer eingesetzt. Diese optischen Komponenten sind teuer in der Herstellung und Prüfung. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena stellen vom 21. bis 25. April auf der Hannover-Messe das 3-D-Messverfahren LensShape vor, mit dem die Produktion schneller und kostengünstiger wird (Halle 2, Stand D22). Dr. Gunther Notni vom IOF: »Freiformgeometrien sind nicht mehr rotationssymmetrisch, sondern beliebig geformte Flächen. Das macht sie teuer in der Herstellung. Bisher dauerte das Vermessen der ashpärischen Linsen mit hochpräzisen Koordinatenmessmaschinen über eine Stunde.« Für die Carl Zeiss Jena GmbH war dies ein Grund, zusammen mit den Fraunhofer-Forschern und dem mittelständischen Unternehmen IVB GmbH ein neues Messverfahren für die teuren Linsen zu entwickeln.LensShape ist das Ergebnis aus der erfolgreichen Zusammenarbeit. Mit dem optischen 3-D-Scan-System konnten die Wissenschaftler die Geschwindigkeit deutlich erhöhen: Eine Messung dauert nur noch 15 Minuten. Weitere Vorteile: Da kein Taster die Oberfläche berührt, werden Kratzer vermieden und der Bearbeitungsprozess lässt sich sofort mit Hilfe der gewonnenen Daten korrigieren. Das besondere am neuen Verfahren ist, dass die gewonnen Daten außerdem für den anschließenden Schleifvorgang genutzt werden können. Damit ist der Korrekturkreis geschlossen«, erläutert Notni die Vorzüge des Verfahrens.

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